132 Works

Helmholtz Open Science Briefing. Helmholtz Open Science Forum: Open Science und Transfer. Report

L. M. Ferguson, Roland Bertelmann, Christoph Bruch, C. Cremer, A. Hauri, G. Krause, J. Krupa, I. Mahns, Heinz Pampel, A. C. Schrader, P. Schultze-Motel, S. Weg-Remers, N. L. Weisweiler, J. Winzer & B. Wolf
Am 12. Mai 2022 veranstaltete das Helmholtz Open Science Office ein Helmholtz Open Science Forum zum Thema Open Science und Transfer. Die virtuelle, Helmholtz-interne Veranstaltung widmete sich verschiedenen Aspekten und Fragestellungen rund um das Zusammenspiel von Open Science, Technologietransfer sowie Wissenstransfer in der Helmholtz-Gemeinschaft. Gemeinsam mit den Referent:innen und Teilnehmenden wurden Kooperationsmöglichkeiten, Handlungsnotwendigkeiten und Perspektiven thematisiert. Ein zentrales Resümee der Vorträge und Diskussionen war, dass in Helmholtz ein Konsens darüber besteht, dass Open Science und...

Manganknollen. Große technische Herausforderungen für die Gewinnung

Annemiek Vink
Der Aufwand, um Manganknollen aus 4000 Metern Tiefe an die Oberfläche zu befördern ist immens. Viele der eingesetzten Technologien müssen komplett neu entwickelt werden, um den Anforderungen an einen Dauerbetrieb standzuhalten. Dabei warten noch viele Unabwägbarkeiten am Meeresgrund bis es zum tatsächlichen Einsatz kommt.

Schweres Gerät auffahren. Nautilus Minerals und Japan auf dem Weg zum Tiefseebergbau. Interview

Sven Petersen
In Papua-Neuguinea versucht ein kanadisches Unternehmen, dem Meer wirtschaftlich Gold und Kupfer Meer abzuringen. Wie realistisch ist das Vorhaben? Was sind möglicherweise limitierende Faktoren? Wie weit ist die Technik bei anderen Akteuren wie Japan? Dazu GEOMAR-Experte Dr. Sven Petersen im Interview.

Mengen metallischer Rohstoffe. Was schlummert im Meer? Interview

Sven Petersen
Von welchen bekannten Mengen an Rohstoffen im Meer ist momentan die Rede? Wie fällt der Vergleich zum Land aus? Vermuten Experten im Meer überhaupt ein Rohstoffpotential, welches tatsächlich langfristig Alternativen bietet. Ein Überblick zum Stand des Wissens von Rohstoffvorkommen im Meer gibt Dr. Sven Petersen vom GEOMAR im Interview.

Europäische Versäumnisse bei der Erschließung und Bewertung neuer Lagerstätten. Interview

Jochen Kolb
Auch mit modernsten Technologien benötigen Geologen mindestens zehn Jahre, um einen Rohstoff als Reserve oder Ressource der Industrie bereitstellen zu können. Europa investiert bisher wenig in die Bewertung und Erschließung eigener Lagerstätten. Mit einer Änderung dieser Philosophie ließen sich auch viele Umweltprobleme in Entwicklungsländern vermeiden, die der Bergbau dort verursacht. Der Lagerstättenkundler Prof. Dr. Jochen Kolb vom Institut für Angewandte Geowissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Interview.

Nachhaltige Auswirkungen des Tiefseebergbaus

Matthias Haeckel
Die Technologie für ein umfassendes Umweltmonitoring in der Tiefsee ist vorhanden. Es gilt nun, die Arbeit der Internationalen Meeresbodenbehörde am 'Mining Code' zu unterstützen. Benötigt werden verlässliche Indikatoren für einen guten Umweltzustand und Grenzwerte zur Verhinderung von Umweltschäden.

Recommendations for the Implementation of Guidelines and Policies on Research Software Management at the Helmholtz Centers

This position paper was drawn up by the Task Group Research Software of the Helmholtz Association Open Science Working Group and adopted by the Open Science Working Group on November 21, 2019.

Checklist to Support the Helmholtz Centers in Implementing Policies on Sustainable Research Software

Reinhard Messerschmidt, Heinz Pampel, Felix Bach, Wolfgang zu Castell, Michael Denker, Ants Finke, Bernadette Fritzsch, Martin Hammitzsch, Uwe Konrad, Yvonne Leifels, Christoph Möhl, Marco Nolden, Markus Scheinert, Tobias Schlauch, Thomas Schnicke & Dirk Steglich
As the digitalization of research and teaching progresses, the number of software solutions developed at scientific institutions and used for the purpose of knowledge production is increasing. The accessibility and reuse of scientific results called for under the heading “open science” can be ensured in many fields only if, in addition to research data, program code is also made openly accessible. The present guide is addressed to decision-makers at the Helmholtz Centers who deal with...

Checkliste zur Unterstützung der Helmholtz-Zentren bei der Implementierung von Richtlinien für nachhaltige Forschungssoftware

Reinhard Messerschmidt, Heinz Pampel, Felix Bach, Wolfgang zu Castell, Michael Denker, Ants Finke, Bernadette Fritzsch, Martin Hammitzsch, Uwe Konrad, Yvonne Leifels, Christoph Möhl, Marco Nolden, Markus Scheinert, Tobias Schlauch, Thomas Schnicke & Dirk Steglich
Mit der voranschreitenden Digitalisierung von Forschung und Lehre steigt die Zahl an Software-Lösungen, die an wissenschaftlichen Einrichtungen entstehen und zur Erkenntnisgewinnung genutzt werden. Die – unter dem Stichwort Open Science geforderte – Zugänglichkeit und Nachnutzung von wissenschaftlichen Ergebnissen kann in vielen Fachgebieten nur sichergestellt werden, wenn neben Forschungsdaten auch Programmcode offen zugänglich gemacht wird. Die vorliegende Handreichung richtet sich an Entscheider*innen in den Helmholtz-Zentren, die sich mit der Implementierung von Richtlinien für nachhaltige Forschungssoftware befassen....

Open-Access-Richtlinie der Helmholtz-Gemeinschaft, 2016

Wie weiter mit den Kampfmittelaltlasten im Meer?

Torsten Frey & Jens Greinert
Kampfmittel im Meer sind eine Bedrohung für die Meeresumwelt und ein Nachhaltigkeitsrisiko für die Bewirtschaftung der Meere. Zum Ausmaß dieser Bedrohung und dem zukünftigen Umgang mit der Altlast wird seit einigen Jahren mit zunehmender Intensität geforscht. Zeit für eine Betrachtung des Status Quo.

Meereswellen an Küsten besser verstehen

Michael Streßer & Christiane Eschenbach
Brechende Wellen setzen viel Energie frei. Daher sorgen Meereswellen, die auf die Küste treffen, dort beispielweise für Erosion und sie können für Deiche und Bauten gefährlich werden. Wir müssen Wellen und damit verbundene Prozesse besser verstehen, um mögliche Folgen des Klimawandels und menschlicher Eingriffe abschätzen zu können.

Vulkanausbruch auf Island. Was lässt sich für die Risikovorsorge lernen? Interview

Thomas Walter
Im Jahre 2010 brach der Vulkan Eyjafjallajökull auf Island aus. Monatelang war der Flugverkehr über Europa lahmgelegt. Was würde heute anders laufen? Wie sinnvoll sind Grenzwerte für Vulkanasche in der Atmosphäre? Ein Rück- und Ausblick von dem Experten des Deutschen GeoForschungsZentrums PD Dr. Thomas Walter.

Mit dem Glasfaserkabel Erdbeben erfassen

Charlotte M. Krawczyk & Oliver Jorzik
Durch das Verfahren des „Distributed Acoustic Sensing“ könnten weltweit Glasfasernetze genutzt werden, um Erdbeben zu erfassen und metergenau zu lokalisieren. Dies wäre eine kostengünstige Alternative gegenüber bisherigen Methoden, bei denen komplexe Seismometer-Netze verwendet werden. Zudem haben die erfassten Daten eine hohe Qualität.

Die ultimative Naturkatastrophe: Supereruptionen

Karen Strehlow
Mit ihren katastrophalen Auswirkungen, die den ganzen Globus betreffen, stellen Supereruptionen alle geschichtlich dokumentierten Eruptionen in den Schatten.

Colima - Leben am Fuße eines aktiven Vulkans. Interview

Irving R. Munguia Gonzalez & Karen Strehlow
Die normale Bevölkerung darf die 7-km-Sperrzone um den Vulkan nicht betreten. Irving Munguia Gonzalez ist am Colima aufgewachsen und erforscht ihn jetzt.

Stadtbäume besser umsorgen. Interview [Teil 2]

Somidh Saha, Jana Kandarr & Oliver Jorzik
Oftmals fehlt es in Städten an einem geeigneten Baum-Management. Im zweiten Teil unseres ESKP-Interviews plädiert der Forstexperte Dr. Somidh Saha für gesetzliche Regelungen, die das Fällen von Großbäumen in Städten bundesweit stoppen.

Pilzarten und ihre pflanzlichen Wirte im Klimawandel

Mika Tarkka & Jakob Hildebrandt
Viele parasitäre Baumpilze können von der Schwächung von Bäumen durch Trockenstress profitieren. Pilzsammler, die neben Mykorrhizapilzen auch parasitäre Baumpilze sammeln, mögen sich daran erfreuen. Doch ist dabei nicht zu verkennen, dass pflanzenpathogene Pilze derzeit einen starken Anpassungsdruck in Forst- und Landwirtschaft ausüben.

Trocken und kalt. Suche nach Leben auf dem Mars

Dirk Schulze-Makuch
Die Frage, ob es auf dem Mars Leben gibt oder gegeben hat, ist nicht befriedigend geklärt. Die Forschung nimmt einen neuen Anlauf, um das herauszufinden.

Steigende Hochwassergefährdung im Mekong-Delta – hausgemacht?

Heiko Apel
Menschliche Eingriffe ins Flusssystem oder natürliche Faktoren: Welche Einflüsse wiegen wie stark? Forscher des GFZ modellierten dies quantitativ.

Stauseen setzen große Mengen Methan frei

Jana Kandarr & Florian Wittmann
Kohlestrom, Erdgas, Erdöl, Atomkraft – im Vergleich dazu erscheint Energie aus Wasserkraft als saubere Alternative. Doch für Großprojekte müssen häufig riesige Gebiete dauerhaft geflutet werden. Sind diese voller üppiger Vegetation wie im Mekong-Delta oder Amazonasbecken, gehen nicht nur einzigartige Lebensräume verloren, sondern diese großen Staudämme weisen auch eine teils miserable Klimabilanz auf.

Stadtbäume im Stress. Interview [Teil 1]

Somidh Saha, Jana Kandarr & Oliver Jorzik
Im Trockenjahr 2018 sind in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands frisch gepflanzte Bäume eingegangen. Im ersten Teil unseres ESKP-Interviews fordert Dr. Somidh Saha vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bessere Baumregister, um alle Stadtbäume zu erfassen.

Frühwarnsystem für gefährdete Staudämme

Oliver Jorzik & Henning Kraudzun
Weltweit sind viele Staudämme durch Erosionsprozesse, Materialermüdung oder Erdbeben ihr ihrer Standfestigkeit gefährdet. Ein deutsch-kirgisisches Forscherteam will mögliche Schäden frühzeitig erkennen und entwickelt dazu ein innovatives Überwachungs- und Frühwarnsystem.

Nachhaltige Ernährung für das Jahr 2050

Jana Kandarr
Um im Jahr 2050 alle Menschen gesund zu ernähren und beim Anbau der benötigten Lebensmittel die Belastungsgrenzen des Planeten nicht zu sprengen, ist eine radikale Umstellung unserer Produktionsprioritäten nötig. Das Expertengremium der EAT-Lancet Commission empfiehlt eine Halbierung des globalen Konsums von rotem Fleisch und Zucker. Die Lebensmittelverluste müssen drastisch gesenkt werden und Phosphor global dort verfügbar sein, wo die größten Ertragslücken klaffen.

Konvektive Starkwindereignisse in Deutschland

Susanna Mohr
Sturmböen im Sommer sind häufig mit schweren Schäden verbunden. Da sie in Mitteleuropa vor allem in den warmen Sommermonaten auftreten, können sie zudem bei Outdoor-Aktivitäten oder Open-Air-Veranstaltungen ein erhebliches Gefahrenpotential darstellen.

Registration Year

  • 2022
    14
  • 2021
    54
  • 2020
    64

Resource Types

  • Text
    129
  • Report
    3

Affiliations

  • Helmholtz Association of German Research Centres
    132
  • Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences
    64
  • Karlsruhe Institute of Technology
    22
  • GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel
    18
  • Helmholtz Centre for Environmental Research
    12
  • Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research
    12
  • Forschungszentrum Jülich
    9
  • Helmholtz-Zentrum Geesthacht Centre for Materials and Coastal Research
    8
  • Federal Institute for Geosciences and Natural Resources
    8
  • German Aerospace Center
    6