64 Works

FireBIRD sieht Waldbrände mit Adleraugen

Dieter Oertel, Thomas Terzibaschian & Winfried Halle
Vegetationsfeuer werden aus dem Orbit erfasst und bewertet, um ihre Rolle für das Klima zu verstehen und um diese Feuer effektiver zu bekämpfen. Die FireBiRD-Mission des DLR ist aber auch deshalb interessant, weil man von ihr eine Menge über die Welt der Satelliten lernen kann, ohne die in der heutigen Gesellschaft vieles nicht mehr funktionieren würde.

Rückkehr zum Mond

Marie-Luise Heuser
Erhebliche finanzielle und intellektuelle Ressourcen wurden investiert, um Menschen zum Mond zu bringen. Kaum war das Ziel erreicht, wurde das Apollo-Programm beendet. Zurückzuführen ist dieses überraschende Motivationstief auch darauf, dass kulturell nicht ausreichend verstanden wurde, was Raum- und Mondfahrt bedeutet. Die Frage ist, ob wir das heute besser verstehen als vor fünfzig Jahren. – Gastbeitrag der Philosophin Marie-Luise Heuser vom Institut für Raumfahrtsysteme der TU Braunschweig.

Kriterien zum Umgang mit Open-Access-Publikationsgebühren

Vulkanismus und Gesellschaft. Zwischen Risiko, Vorsorge und Faszination

Was wissen wir über Vulkane im Meer und an Land? Wie kann man sich vor ihnen schützen? Verändern sie das Klima? In unserem großen Themenspezial gehen wir diesen spannenden Forschungsfragen nach.

Open Access Policy of the Initiative and Networking Fund, 2013

Wenn es brennt: Feuer weltweit

Martin Schultz
Die vielen, weltweit verteilten, großen und kleinen Vegetationsfeuer stellen eine Belastung der Atmosphäre dar.

Wie entwickelt sich die Covid-19-Pandemie in Deutschland?

Dierk Spreen
Ein im Internet zugänglicher Corona-Monitor zeigt die Entwicklung der Pandemie in Deutschland und hilft, sachlich fundierte Informationen visuell anschaulich zu machen.

Moore und Klimaschutz : eine ökonomische Sicht

Bernd Hansjürgens, Christoph Schröter-Schlaack & Augustin Berghöfer
Vierzig Prozent der gesamten Klimagas-Emissionen aus der deutschen Landwirtschaft gehen von trockengelegten Mooren aus. Die damit verbundenen gesellschaftlichen Kosten sind höher als der private betriebliche Nutzen. Die Wiedervernässung unserer Moorböden würde einen großen Beitrag zum Klima- und Gewässerschutz leisten. Außerdem würden mehr als 50 landwirtschaftlich nutzbare Pflanzenarten auch auf natürlich erhaltenen Moorböden gedeihen.

Deutschland im Hitzestress. Rekordwärme trifft Rekorddürre

Susanna Mohr & Andreas Marx
Mehr heiße Tage als im Jahrhundertsommer 2003, Niedrigwasser in fast allen Flüssen und bereits 91 Prozent der deutschen Böden ausgedorrt. Das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology des KIT legt einen ersten Bericht zur Dürresituation in Deutschland vor. Die Wissensplattform beleuchtet einige Aspekte daraus.

Manganknollen-Abbau gefährdet die Ökosysteme der Tiefsee

Felix Janßen, Tobias Reiner Vonnahme & Matthias Haeckel
Die Versorgung der globalen Wirtschaft mit Metallen für Hightech-Produkte könnte auch vom Tiefseebergbau abhängen. Das ist aber problematisch.

Wirtschaftliche Folgen von Überschwemmungen

Tobias Sieg & Heidi Kreibich
Welche Defizite gibt es bei der Schadensbemessung von Hochwassern für die verschiedenen Wirtschaftszweige? Wie stark sind einzelne Branchen betroffen und wie ist das Verhältnis von indirekten und direkten Schäden? Zwei neue Studien bestätigen internationale Forschungsergebnisse für Deutschland.

Schlüsselstellung der Städte beim Kampf gegen den Klimawandel

Diana Rechid & Oliver Jorzik
Der IPCC-Sonderbericht zur 1.5 Grad globalen Erwärmung weist der nachhaltigen Stadtentwicklung eine besonders hohe Bedeutung zu. Städte brauchen daher neue Ideen und Lösungsansätze.

Erdwärme aus dem Grunewald. Interview

Guido Blöcher, Ernst Huenges, Simona Regenspurg, Christoph Thielke, Oliver Jorzik & Dierk Spreen
Eignet sich der Berliner Untergrund zur Wärmegewinnung und Wärmespeicherung? Eine solche Nutzung regenerativer Energie im Nahfeld der Stadt wäre sowohl klimapolitisch als auch ökonomisch interessant. Die Forschenden Simona Regenspurg, Guido Blöcher, Ernst Huenges und Christoph Thielke untersuchen daher alte Bohrlöcher im Grunewald. ESKP hat mit den Forschenden über ihre Arbeit gesprochen.

Sedimente erlauben Einblicke in letzte Kaltzeit

Henning Kraudzun
Ein deutsch-russisches Forscherteam hat Sedimentkerne aus nahezu unberührten Seen in der russischen Arktis geborgen, um mehr über die Umweltbedingungen und Klimaveränderungen in der gesamten letzten Kaltzeit zu erfahren. Gefördert wird das Projekt PLOT vom Bundesforschungsministerium im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mit Russland.

Sand für den Erhalt der Küsten

Henning Kraudzun
In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt hat ein Forscherteam die Folgen der seit Jahrzehnten praktizierten Sandaufspülungen untersucht. Denn wird Sand aus dem Meer entfernt, setzt das den dortigen Ökosystemen zu.

Gefährlicher Wasserdampf. Phreatische Eruptionen

Karen Strehlow
Bei phreatischen Eruptionen fehlen häufig warnende Vorzeichen. Der plötzliche Ausbruch des japanischen Vulkans Ontake im Herbst 2014 traf viele unvorbereitet.

Vulkanologen auf See. Detektivarbeit am Meeresgrund

Karen Strehlow
Die typischen Arbeitsgebiete eines Vulkanologen sind – mal abgesehen von seinem Schreibtisch – an sich die Flanken und Krater eines Vulkans. Die Vulkanologen des GEOMAR stachen trotzdem in See.

Permafrost erwärmt sich mit alarmierender Geschwindigkeit

Stuart Vyse & Boris Biskaborn
Weltweit stiegen die Temperaturen im Permafrost um durchschnittlich 0,30 °C zwischen 2007 bis 2016, dies vor allem im Norden Russlands. Die Erwärmung des Permafrosts hat drastische Folgen für das globale Klima, aber auch für die Infrastruktur in der Arktis und das Auskommen der vier Millionen dort lebenden Menschen.

Wenn die Hummeln plötzlich schweigen

Oliver Jorzik & Penelope Whitehorn
Neue Studie des KIT zeigt: Pestizide verringern das Summen von Hummeln und damit die Menge des gesammelten Pollens.

Open-Access-Richtlinie der Helmholtz-Gemeinschaft, 2016

Wie weiter mit den Kampfmittelaltlasten im Meer?

Torsten Frey & Jens Greinert
Kampfmittel im Meer sind eine Bedrohung für die Meeresumwelt und ein Nachhaltigkeitsrisiko für die Bewirtschaftung der Meere. Zum Ausmaß dieser Bedrohung und dem zukünftigen Umgang mit der Altlast wird seit einigen Jahren mit zunehmender Intensität geforscht. Zeit für eine Betrachtung des Status Quo.

Meereswellen an Küsten besser verstehen

Michael Streßer & Christiane Eschenbach
Brechende Wellen setzen viel Energie frei. Daher sorgen Meereswellen, die auf die Küste treffen, dort beispielweise für Erosion und sie können für Deiche und Bauten gefährlich werden. Wir müssen Wellen und damit verbundene Prozesse besser verstehen, um mögliche Folgen des Klimawandels und menschlicher Eingriffe abschätzen zu können.

Vulkanausbruch auf Island. Was lässt sich für die Risikovorsorge lernen? Interview

Thomas Walter
Im Jahre 2010 brach der Vulkan Eyjafjallajökull auf Island aus. Monatelang war der Flugverkehr über Europa lahmgelegt. Was würde heute anders laufen? Wie sinnvoll sind Grenzwerte für Vulkanasche in der Atmosphäre? Ein Rück- und Ausblick von dem Experten des Deutschen GeoForschungsZentrums PD Dr. Thomas Walter.

Registration Year

  • 2020
    64

Resource Types

  • Text
    64

Affiliations

  • Helmholtz Association of German Research Centres
    64
  • Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences
    30
  • Karlsruhe Institute of Technology
    11
  • GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel
    8
  • Helmholtz Centre for Environmental Research
    6
  • Forschungszentrum Jülich
    3
  • Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research
    3
  • Helmholtz-Zentrum Geesthacht Centre for Materials and Coastal Research
    2
  • Oeko Institut
    1
  • Technische Universität Braunschweig
    1