32 Works

Retreat of Humboldt Gletscher, North Greenland, driven by undercutting from a warmer ocean

Eric Rignot, Lu An, Nolwenn Chauché, Mathieu Morlighem, Seongsu Jeong, Michael Wood, Jeremie Mouginot, Joshua Willis, Ingo Klaucke, Wilhelm Weinrebe & Andreas Muenchow
Humboldt Gletscher is a 100-km wide, slow-moving glacier in north Greenland which holds a 19-cm global sea level equivalent. Humboldt has been the fourth largest contributor to sea level rise since 1972 but the cause of its mass loss has not been elucidated. Multi-beam echo sounding data collected in 2019 indicate a seabed 200 m deeper than previously known. Conductivity temperature depth (CTD) data reveal the presence of warm water of Atlantic origin at 0°C...

Invasive Arten als Chance? Interview

Martin Wahl
ESKP-Themenspezial: Biodiversität

CO2-Speicherung unterhalb des Meeresbodens?

Oliver Jorzik & Klaus Wallmann
Ist es möglich, Treibhausgase in der Nordsee zu speichern? Mit welchen Chancen und Risiken auf Ökosysteme wären derartige Speicherungen verbunden? Und helfen sie im Kampf gegen den Klimawandel?

Wie weiter mit den Kampfmittelaltlasten im Meer?

Torsten Frey & Jens Greinert
Kampfmittel im Meer sind eine Bedrohung für die Meeresumwelt und ein Nachhaltigkeitsrisiko für die Bewirtschaftung der Meere. Zum Ausmaß dieser Bedrohung und dem zukünftigen Umgang mit der Altlast wird seit einigen Jahren mit zunehmender Intensität geforscht. Zeit für eine Betrachtung des Status Quo.

Die ultimative Naturkatastrophe: Supereruptionen

Karen Strehlow
Mit ihren katastrophalen Auswirkungen, die den ganzen Globus betreffen, stellen Supereruptionen alle geschichtlich dokumentierten Eruptionen in den Schatten.

Colima - Leben am Fuße eines aktiven Vulkans. Interview

Irving R. Munguia Gonzalez & Karen Strehlow
Die normale Bevölkerung darf die 7-km-Sperrzone um den Vulkan nicht betreten. Irving Munguia Gonzalez ist am Colima aufgewachsen und erforscht ihn jetzt.

Single cell transcriptomics of of Abedinium reveals a new early-branching dinoflagellate lineage

Elizabeth Cooney, Noriko Okamoto, Anna Cho, Elisabeth Hehenberger, Thomas Richards, Alexandra Worden, Alyson Santoro, Brian Leander & Patrick Keeling
Dinoflagellates possess many unique cellular characteristics with unresolved evolutionary histories including nuclei with greatly expanded genomes and chromatin packaged using histone-like proteins and dinoflagellate-viral nucleoproteins instead of histones, highly reduced mitochondrial genomes with extensive RNA editing, a mix of photosynthetic and cryptic secondary plastids, and tertiary plastids. Resolving the evolutionary origin of these traits requires understanding their ancestral states and early intermediates. Several deep-branching dinoflagellate lineages are good candidates for such reconstruction, however they tend...

Aus der Vogelperspektive. Drohnen in der Vulkanforschung

Karen Strehlow
Forschungsdrohnen ermöglichen einen völlig neuen Blick auf aktive Vulkane. Mit ihnen sind schnell hochauflösende Bilder direkt aus dem Krater und auch Daten aus anderen bisher unerreichbaren Zonen eines Vulkans zu beschaffen. Zugleich minimiert der Einsatz von Drohnen die Gefahren für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Seltenes Naturphänomen: Lavaseen

Jana Kandarr
Lavaseen sind eine absolute Seltenheit auf der Erde. An nur sieben Orten der Welt treten diese eindrucksvollen Naturphänomene aktuell in Erscheinung. * Lavaseen bilden sich stets über aktiven Vulkanschloten. * Ein Lavasee ist ständig in Bewegung. In der Regel kann in ihm ein horizontales Fließen wahrgenommen werden. * In stabilen, aktiven Lavaseen müssen in unterirdischen Systemen Mechanismen existieren, die zu einer permanenten Gasanreicherung führen.

Die unbekannte Welt von Unterwasser-Vulkanen

Karen Strehlow & Philipp Brandl
Die meisten Vulkanausbrüche finden dort statt, wo wir sie nur schwer beobachten können: unter Wasser. Ein kleiner Einblick in die noch junge Forschungsdisziplin der Erkundung submariner Vulkane.

Are juveniles as tolerant to salinity stress as adults?: A case study of Northern European, Ponto-Caspian and North American species

Elizabeta Briski, Filipa Paiva & Nora Pauli
Aim: Global biodiversity and ecosystems are highly impacted by anthropogenic activities, such as climate change and introduction of non-indigenous species. As numerous species from the Ponto-Caspian region have established in the North and Baltic Seas, as well as in the Laurentian Great Lakes, there have been large number of studies examining environmental tolerance of these species to determine their future potential to spread. However, many of those studies were conducted only on adult stages, while...

Gene expression remodelling and immune response during adaptive divergence in an African cichlid fish

Jelena Rajkov, Athimed El Taher, Astrid Böhne, Walter Salzburger & Bernd Egger
Variation in gene expression contributes to ecological speciation by facilitating population persistence in novel environments. Likewise, immune response can be a relevant factor in speciation driven by adaptation to different environments. Previous studies examining gene expression differences between recently diverged ecotypes often relied on only one pair of populations, targeted the expression of only a subset of genes, or used wild caught-individuals. Here, we investigated the contribution of habitat-specific parasites and symbionts and the underlying...

Consistency of aquatic enclosed experiments

Elizabeta Briski
Aim: Marine and freshwater ecosystems are increasingly threatened by human activities. For over a century, scientists have been testing many biological, chemical and physical questions to understand various ecosystems and their resilience to different stressors. While the majority of experiments were conducted at small-scale laboratory settings, lately large mesocosm experiments have become more and more common. Yet, it still remains unclear how the scale (i.e. space) and ecological complexity (i.e. community vs. limited number of...

Die Wechselwirkungen von Vulkanismus und Klima

Julie Christin Belo
Hochexplosive Vulkanausbrüche können immense Wirkungen auf die Ozonschicht haben und beeinflussen die schädliche UV-Strahlung, die auf der Erde ankommt. Auch kann es vermehrt regnen oder regional durch Verdunklung und Abkühlung zu Missernten kommen. Eine umgekehrte Wirkung wird ebenfalls diskutiert: Der Klimawandel könnte sich zeitlich versetzt auf vulkanische Aktivität auswirken.

Beeinflussen extreme Wetterereignisse Vulkanaktivitäten?

Stefan Bredemeyer
Es ist bekannt, dass unsere Atmosphäre durch vulkanische Gasemissionen geformt wurde. Ebenfalls bekannt ist, dass Vulkane aufgrund ihrer Gas- und Aerosol-Emissionen, insbesondere nach großen explosiven Eruptionen, maßgeblich das Klima beeinflussen. Weit weniger bekannt ist jedoch, dass Vulkane gewissermaßen „wetterfühlige“ Gebilde sind und Vulkanaktivität maßgeblich vom Wetter und dem Zustand der Atmosphäre gesteuert ist.

Die Mittelozeanischen Rücken

Morgane Le Saout
Weniger als ein Prozent der längsten Bergkette der Welt sind im Detail erforscht. Dabei finden sich entlang der Mittelozeanischen Rücken faszinierende Ökosysteme, die in völlig lichtloser Umgebung der Ozeane Lebensräume für viele Arten bieten.

Vulkanismus auf den Philippinen und die Taal Eruption im Januar 2020

Karen Strehlow
Die Philippinen gehören zu den tektonisch aktivsten Regionen dieser Erde. Der im Januar 2020 erneut aktiv gewordene Taal-Vulkan wurde aufgrund seiner Gefährlichkeit in die Liste der sogenannten "Dekadenvulkane" aufgenommen.

Ein Zuviel an Nährstoffen in der Ostsee. Interview

Martin Wahl
ESKP-Themenspezial: Biodiversität

High-Tech-Einsatz beim Vulkanmonitoring

Oliver Jorzik
Bei der Überwachung von Vulkanen kommen modernste Methoden zum Einsatz, um den Aktivitäten im Untergrund auf die Spur zu kommen. Durch Satellitenüberwachung aus dem Weltall können beispielsweise wertvolle Daten gewonnen werden, die sich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz auswerten lassen.

Vulkanismus und erzbildende Prozesse an Subduktionszonen

Philipp Brandl & Sven Petersen
An Inselbogenvulkanen können sich im Untergrund, nahe des entgasenden Magmas, Lagerstätten für ökonomisch interessante Metalle wie Kupfer, Molybdän oder Gold bilden.

Magmatismus in Sedimentbecken. Der Ursache vergangener Umweltkatastrophen auf der Spur

Christophe Galerne & Christian Berndt
Der Magmatismus in Sedimentbecken verursachte globale Massenaussterben und ist die engste Analogie zum heutigen anthropogenen Klimawandel. Das Studium dieser natürlichen Prozesse ist oft schwierig, da die Magma-Aufstiegssysteme mit kaum sichtbarer Oberflächenexpression verschüttet bleiben. Bei GEOMAR untersuchen wir diese Systeme mit Hilfe von marinen seismischen Daten und modernsten numerischen Modellen.

Hotspots und Inselketten

Stephan Homrighausen
Geschätzt mehr als 25 Millionen Vulkane bedecken den Meeresboden. Eine besondere Form des Vulkanismus findet sich inmitten von tektonischen Platten, wenn diese über Hotspots gleiten. Hier entstehen nach und nach bis zu tausende Kilometer lange Vulkanketten. Diese spezielle Form des Vulkanismus bietet nicht nur interessante Rohstoffvorkommen und wertvolle Ökosysteme, sondern sie beeinflussen auch die Ozeanzirkulation und damit das Klima.

Registration Year

  • 2020
    32

Resource Types

  • Text
    23
  • Dataset
    8
  • Data Paper
    1

Affiliations

  • GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel
    32
  • Helmholtz Association of German Research Centres
    8
  • Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences
    6
  • Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research
    2
  • National Oceanography Centre
    1
  • Zoological Research Museum Alexander Koenig
    1
  • Royal Netherlands Institute for Sea Research
    1
  • University of Edinburgh
    1
  • University of Delaware
    1
  • Georgia Institute of Technology
    1