10,594 Works

Mythen in Holz - Kultmale der Ngaju-Dayak - Mittelkalimantan - Indonesien

Franz Simon & Sonja Balbach
Das Dorfbild der an den Flüssen gelegenen Siedlungen der Ngaju-Dayak wird durch eine Vielzahl von Holzobjekten und -skulpturen geprägt, die in enger Verbindung zum Totenkult stehen. Der Film berichtet über ihre kultische Bedeutung, zeigt das Schnitzen neuer, aber auch verwitterte alte Figuren, die für die Dörfer nördlich der Stadt Sampit in ihren wichtigsten Formen dokumentiert werden: Die Hampatong - Menschenfiguren mit Stellvertreterfunktion; die Sandong-Tulang - auf Pfosten gestellte Beinhäuschen mit der Weltenschlange Naga am Giebel;...

Von der Osterkerze zum Herdfeuer - Osterfeuertragen in St. Peter im Schwarzwald

Lutz Röhrich & Hermann Schlenker
Nach dem Gottesdienst am Ostersonntag wird vor der Kirche von St. Peter das Osterfeuer entzündet. Schuljungen halten auf Draht aufgezogene Baumschwämme, die das Jahr über gesammelt und getrocknet wurden, ins Feuer, bis sie glimmen. Der glimmende Schwamm wird in die Häuser getragen, wo jeweils ein abgeschnittenes Stück ins Herdfeuer gelegt wird. Die Kinder erhalten in den Häusern Geld für das Feuertragen. Erwachsene - auch der Ortsgeistliche - äußern sich zum Brauch und runden damit die...

\"Schiibii, Schiiboo - wem soll die Schiibe goh?\" - Scheibenschlagen am Funkensonntag in Prechtal/Elztal und in Niederrimsingen am Tuniberg

Lutz Röhrich & Hermann Schlenker
Das Scheibenschlagen, das am 1. Sonntag nach Fastnacht durchgeführt wird, liegt in den Händen der schulpflichtigen oder schulentlassenen Jugend. Die Burschen stecken eine Holzscheibe auf einen Schwingstock, halten sie ins Feuer und schleudern die glühende Scheibe mit einem Spruch ins Tal. Das Scheibenschlagen an zwei verschiedenen Orten zeigt die mögliche Variationsbreite an. In einem Dorf sind die Jungen unter sich, trinken reichlich Alkohol, der Brauch gestaltet sich hier "freidynamisch". Im anderen Dorf wird die "pflegerische...

Biologie der Stechmücke Anopheles

Walter A. Maier & Christine Schäfer
Die Stechmücke Anopheles ist weltweit verbreitet. Sie spielt eine wichtige Rolle als Überträger der Malaria. Am Beispiel von Anopheles stephensi wird ihr vollständiger Entwicklungszyklus gezeigt: Eiablage, Entwicklung der Eilarve und das Schlüpfen, Verhaltensweise und Morphologie der Larven, Morphologie der Puppen und der Schlüpfvorgang der adulten Mücken. Die wesentlichen Merkmale der männlichen und weiblichen Mücke werden vorgestellt sowie das Blutsaugen, das Voraussetzung für die Eireifung ist. Mit Zeitraffung.

Ökologische Grundlagen der Renaturierung von Braunkohlentagebau-Landschaften

Sabine Tischew, Alrun Schmiedeknecht & Ernst-Gerhard Mahn
Am Beispiel der Goitsche, einem ehemaligen Tagebaugebiet im Bitterfelder Revier, werden die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten einer Primärsukzession, d. h. einer natürlichen Wiederbesiedelung des sterilen Bodensubstrats durch Pflanzen, aufgezeigt. Sie sind Ausdruck des Selbstregulierungsvermögens einer solchen Tagebaulandschaft. Luftaufnahmen zeigen die unterschiedlichen Sukzessionsstadien, die einmalige Studienobjekte für die Grundlagenforschung bilden. Es wird in die ökologische Methodik eingeführt, deren Ergebnisse eine wissenschaftlich fundierte Konzeption der Renaturierung von Bergbaufolgelandschaften erlauben.

Entwicklungszyklus von Eimeria tenella

Wolfgang Raether, Manfred Uphoff & Joachim Hofmann
Eimeria tenella ist der Erreger der Blinddarmkokzidiose des Haushuhns. In einer Zellkultur von primären Kükennieren-Epithelzellen wird der gesamte Lebenszyklus dargestellt. Zeitgleiche und -geraffte Aufnahmen zeigen sämtliche Entwicklungsstadien: Sporulierte Oozysten, freie Sporozysten, Exzystation von Sporozoiten aus der Sporozyste, Eindringen der Sporozoiten in den Wirtszellverband mit Orientierungs- und Wanderphasen. Phase der Vielfachteilung (Schizogonie): Umwandlung von Sporozoiten in Trophozoiten und dann in Schizonten (Merozoiten 1 und 2). Phase der Reifung von männlichen Mikro- und weiblichen Makrogamonten zu Mikro-...

Der koprophile Pilz Pilobolus

John Webster
Der Pillenwerfer, Pilobolus, gehört zu den Mucorales und wächst auf Kot von Pflanzenfressern. Er hat sich an deren Leben und Freßgewohnheiten vielfach angepaßt: mit dem Tagesrhythmus seiner Entwicklung, dem Haftmechanismus seiner Sporangien sowie der Verbreitung und Keimung seiner Sporen. Das Video dokumentiert die vegetative Entwicklung des Pilzes in Zeitraffung und legt den Schwerpunkt auf den Phototropismus der Sporangienträger und den Abschuß der Sporen.

Ziegelherstellung und Bauten im Wadi Hadramaut

Hans Helfritz &
Lehmgewinnung aus einer Grube, Aufbereitung, Formen der Ziegel mit Hilfe von viereckigen Holzrahmen, Trocknen der Ziegel in der Sonne. Aufnahmen von Lehmziegelbauten. Aufgenommen mit 16 B/s; Vorführgeschw. 18 B/s.

Brunnen im Wadi Hadramaut

Hans Helfritz &
Wasserschöpfen mit ledernen Wassersäcken aus flachen Brunnen. Bei Ziehbrunnen für die Feldbewässerung wird das Zugseil über eine Rolle geführt. Aufgenommen mit 16 B/s; Vorführgeschw. 18 B/s.

Reisbau auf Bali

Hans Nevermann & C. A. Schlaepfer
Vorbereitung der Terrassenfelder für Sumpfreis (Pflügen, Glätten, Wässern), Auspflanzen der vorgezogenen Setzlinge, Ernte mit wiegenförmigen Reismessern, Enthülsen der Körner durch Treten in hölzernen Mörsern, Worfeln des Reises.

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  • 2007
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