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Interview mit Günter Grass während der 29. Internationalen Buchmesse in Frankfurt/Main

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Beurteilung der gegenwärtigen politischen Situation in der Bundesrepublik Deutschland. Stellungnahme zu der Verketzerung der Schriftsteller/ Intellektuellen als Sympathisanten der Terroristen. Mitwirkung an der Veröffentlichung "Briefe zur Verteidigung der Republik" und Aufgabe dieser Publikation.

Die Pyramide der Freundschaft (jap.): Lesung mit Einleitung des japanischen Übersetzers

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Inhalt nicht identifizierbar (japanisch)

Der Butt: Eine Ernährungsgeschichte - Interview mit Günter Grass über die Arbeit an seinem noch unveröffentlichten Roman

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Arbeit am "Butt" befindet sich in der Schlussphase; voraussichtliche Länge: 650-700 Seiten; voraussichtliches Erscheinen: Herbst 1977.

Interview mit Günter Grass während der Buchmesse in Frankfurt/Main (engl.)

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Hetze gegen Intellektuelle lastet auf der Buchmesse; die hier vorgestellten Bücher werden noch bestehen, wenn Geißler und Kohl schon vergessen sind. Geißler, vor dem Grass immer Respekt hatte, enttäuscht durch seinen Wechsel ins demagogische Lager. Statt sich mit der Bekämpfung des Terrorismus zu beschäftigen, zerfleischen sich die Demokraten. Ausstellung seiner Werke (Graphiken und Bücher) im Goethe-Haus in New York. Kritische Einstellung gegenüber der Politik der Großmächte.

Deutsche Literatur: Interview mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Ausübung seiner verschiedenen Tätigkeiten als Graphiker, Bildhauer, Schrifsteller und politischer Wahlredner. Gründe für seine politische Aktivität. Seine politischen Ansichten und Überzeugungen. Charakterisierung und Inhaltsangabe seines neuen Werkes "Aus dem Tagebuch einer Schnecke".

Friedensnobelpreis an Willy Brandt - Interview mit Günter Grass (tel.): Friedensnobelpreis als Würdigung der Entspannungspolitik

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Stellungnahme zur Verleihung des Friedens-Nobelpreises an Willy Brandt. Frage: Beurteilung der Vergabe des Friedensnobelpreises an Willy Brandt? Grass: eindeutige Würdigung der Enspannungspolitik; diese Politik habe Brandt schon immer vertreten, nicht erst seit seiner Kanzlerschaft; diese gradlinige Linie reiche von seiner Emigrationszeit bis heute; bereits in den Schriften, die er in Skandinavien verfasst habe, habe Brandt schon während des Krieges auf die Notwendigkeit der Entspannungspolitik hingewiesen. Frage: Auszeichnung von Brandt als Journalist und Mensch? Grass: die...

Onkel, Onkel ( griechisch)

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Lesung von Auszügen aus Günter Grass' Theaterstück "Onkel, Onkel" in der Übersetzung von Diamantopoulos.

Interview mit Günter Grass über seine bevorstehende Reise nach Jugoslawien und Rumänien

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Gestaltung einer ersten umfassenden Buchausstellung deutscher Nachkriegsliteratur für die Länder Jugoslawien und Rumänien. Einladung durch die deutschen Botschafter in Belgrad. Buchausstellung in Verbindung mit einer Dichterlesung. Vielfalt von Übersetzungen deutscher Literatur in Jugoslawien. Erste Ausstellung dieser Art in einem sozialistischen Land; Ausgangspunkt dafür waren Anfragen der deutschen Botschafter in Bukarest und Belgrad, ob Grass Lesungen halten wolle.

Über das Ja und Nein: Rede zur Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille (Ausschnitt)

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Wer sich nicht Ja- oder Nein-Sagern anschließen kann, gehört - wie Grass - zur "minderen" Kaste der "Jein"-Sager. Nein bedeutet für ihn Stillstand. Er sagt ja zum Versuch, die Demokratie in Deutschland zu etablieren, ja zum noch nicht verwirklichten Grundgesetz und zu Reformen.

Rückblick auf 16 Jahre CDU: 20 Jahre Bundesrepublik und die Staatsverdrossenheit der Bundesbürger

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Sprecher: Grass betrachtet 20 Jahre Bundesrepublik als Gewinn; wie bewertet Grass die momentane Staatsverdrossenheit so vieler Bürger? Grass: versäumte Reformen nach 16 Jahren "Vorherrschaft der CDU/CSU"; CDU/CSU-Regierung hat die entscheidenden Reformen versäumt; dies ist besonders für die junge Generation; Frage, ob junge Generation der Demokratie überdrüssig ist und politische Alternativen nicht mehr wahrnehmen kann; Sozialdemokraten könnten der jungen Generation deutlich machen, dass sie die Alternative darstellen, auch für die 70er Jahre; Aufgabe der Studenten, sich...

Reaktion auf den Nahost-Krieg (engl.)

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass (englisch): der Nahost-Konflikt könne nicht losgelöst vom Vietnamkrieg gesehen werden; da die USA in den Vietnamkrieg verwickelt sei, könne sie sich nicht um Israel kümmern; aus deutscher Sicht sei man besorgt darüber, dass die Garantien für Israel verloren gegangen seien; Frage: hat Grass mit anderen darüber diskutiert und andere Meinungen eingeholt? Grass: hat dies nicht getan, denkt aber, dass er nicht als einziger diese Meinung vertritt; um Frieden im Nahen Osten zu schaffen, müssten...

Als Deutscher in Israel - Interview mit Günter Grass über seine Israel-Reise

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Einladung des israelischen Außenministeriums an ihn als jungen Deutschen sei ein Vertrauensbeweis; Grass warnt davor, vorzeitig Versöhnung, Vergessen und Bürderlichkeit anzustreben: dazu sei es noch zu früh. Gerade die jüngere Generation in beiden Ländern könne aber zur Verständigung beitragen. Aufgabe junger Deutscher sei es, "die Wunde offen zu halten", um etwas von der Schuld der Väter abzutragen.

Engagement der Schriftsteller: Auszüge aus einem Kolloquium deutscher und lateinamerikanischer Schriftsteller in Berlin (September 1964)

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Nachdem von der Gesprächsleitung thematische Vorschläge zur Diskussion gemacht wurden, plädiert Grass (ab 00:10) für eine Einschränkung auf eine der sechs gestellten Fragen (= Frage nach "Vereinigten Staaten von Lateinamerika" und analogen Bestrebungen in Europa), weil die anderen Fragen zu allgemein gestellt seien. (Ab 01:53) Grass verwirft den Gegensatz von Ästhetik und Engagement, beides sei nicht zu trennen. Ein Gedicht, in dem die wahrnehmbare Welt nicht vorkomme, könne genauso engagiert sein wie ein Gedicht über...

"Der Butt" - Gespräch mit Günter Grass über seinen neuen Roman

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Einführung: Seit vielen Jahren hat kein Roman mehr so viel Aufsehen erregt, wie das neue Buch von Günter Grass: "Der Butt". Nach Aussagen des Autors habe sich an diesem Verkaufserfolg auch wieder die hemmungslose Subjektivität und Maßstabslosigkeit der gegenwärtigen Literaturkritik gezeigt, die neue Maßstäbe entwickeln müsse. Das Buch ist in neun Kapitel gegliedert, in denen der Erzähler durch viertausend Jahre führt. Anhand des Märches "Von dem Fischer und seiner Frau" wird die Geschichte der Ernährung,...

Deutsche Dichter in Schweden - 26. Tagung der Gruppe 47: 1964

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Zunächst Schilderung des Rahmenprogramms der "Stockholmer Woche der Gruppe 47". Viele hatten Angst vor dieser offziellen Repräsentation und sind nicht gekommen. Es ist aber ein Gespräch über die Grenzen hinweg entstanden. Idee der Einladung vom Ordinarius für Germanistik der Universität Stockholm. Eigentliche Tagung in Sigtuna. Gespräch mit Hans Werner Richter und dem Organisator über das Zustandekommen und den Grund für den Erfolg dieser Tagung. Zu dem Treffen sind auch zehn schwedische Kritiker und Schriftsteller eingeladen....

Des Kaisers neue Kleider: Dich singe ich, Demokratie - Rede im Bundestagswahlkampf 1965 im Audimax der Technischen Hochschule Braunschweig

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Wahlkampfrede für Willy Brandt: "Zwei private Wahlredner bereisen zur Zeit die Bundesrepublik. Eines haben sie gemeinsam: Sie halten es für ein Unglück, wenn Ludwig Erhard weiterhin die Richtlinien der Politik bestimmen wird. Der eine Privatreisende, unser Alt-Bundeskanzler Konrad Adenauer (Lachen), hilft gegen seinen Willen der SPD, der andere bin ich (Lachen). Bürger der Stadt Braunschweig, kein Kandidat spricht zu ihnen, sondern jemand, der am 19. September nicht wählen darf, weil er in Berlin wohnt. Grund...

Rede des Schriftstellers Günter Grass zur Eröffnung der von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit veranstalteten " Woche der Brüderlichkeit". ''Freiheit - ein Wort wie Löffelstiel'': Rede zur Woche der Brüderlichkeit (veranstaltet von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit)

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass reflektiert über den Freiheitsbegriff, seine unterschiedlichen Definitionen und seinen Mißbrauch; wirft einen Blick auf die Geschichte des Begriffs, auf das gerade aktuelle Verständnis im Kontext der Studentenbewegung und des SDS; betrachtet die Krisenregionen der Erde (Vietnam, Nigeria, Biafra) und die Politik, die von China, Portugal, der Sowjetunion, Belgien betrieben wird (Waffenlieferungen); erwähnt die Okkupation der CSSR; spricht über die Konferenz von Algier (Einigung Afrikas); endet mit einer Anklage der CDU (Politik in der Bundesversammlung)...

Örtlich betäubt (Auszug)

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Grass liest aus seinem Buch "Örtlich betäubt": "Einer meiner Schüler hat einen Plan. Hören Sie sich das an. Nach der Stunde kommt der Junge zu mir und sagt: Ich hab was vor. Ich darauf: Darf ich wissen, was? Etwa auswandern? Er: Ich werde meinen Hund verbrennen. Ich machte 'Soso', was auch hätte heißen können: Was Sie nicht sagen. Er wurde genauer: Auf dem Kudamm, vor dem Kempinski. Und zwar am Nachmittag, wenn da Betrieb ist....

Erinnerungen an Danzig: Gespräch mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass erzählt von seiner Kindheit in Danzig (Erinnerungen an Orte, Kriegserlebnisse), von den sozialen Verhältnissen in der Stadt und von den Beziehungen zwischen Deutschen, Polen und Kaschuben: "Von Gewicht glaub ich schon sind diese frühen prägenden Eindrücke, die natürlich bei mir auch noch - ich war 11 Jahre alt bei Kriegsbeginn - Gewicht bekommen haben durch den Einbruch von Gewalt in eine kindliche, bis dahin wie unbeschadete Welt. Dieser Onkel, der auf der polnischen Post...

Über mich: Protokolle zur Person

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv

Gespräch mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Nach ausführlichem Referat von "Die Blechtrommel", "Katz und Maus", "Hundejahre" und "Örtlich betäubt" folgt ein Gespräch mit Grass. Es beginnt mit der Darstellung biographischer Stationen (Herkunft, Danzig, Luftwaffenhelfer, Kalibergbau, Steinmetzlehre, Kunstakademie Düsseldorf und Berlin): (Ab 05:41) "Mit 15 Jahren steckte ich in Uniform, war ich Luftwaffenhelfer, mit 16 Jahren kam ich zum Arbeitsdienst, anschließend zum Militär. (…) Und ich war dieser Schulzeit entwachsen und habe mich dann anschließend mehr praktischen Aufgaben zugewendet, hab ein Jahr...

Hochwasser: Ein Stück in zwei Akten

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Archibald Noah, monomanischer Sammler von Tintenfässern, lebt mit seiner Schwägerin Betty, die an Fotoalbenmanie leidet, seiner Tochter Jutta und deren Verlobten Henn zusammen in einem Haus. Da das Hochwasser um sie herum ständig steigt, sind sie gezwungen, die Kisten mit Tintenfässern immer weiter nach oben zu schaffen. Aus einer der Kisten fördern sie überraschend den verschollenen Sohn Leo und dessen Freund Kongo zutage. Dieser macht Henn bei Jutta Konkurrenz. Schließlich sind sie gezwungen, sich mit...

Gedichte unserer Zeit - Jahrestagung des Süddeutschen Schriftstellerverbandes 1955 mit der Verkündung der Preisträger des ersten Lyrikwettbewerbs des SDR: Ausschnitt: Lesung des Gedichts "Lilien aus Schlaf" von Günter Grass und O-Ton Fritz Eberhard: Begründung für die Vergabe des 3. Preises an Günter Grass

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1. Lesung des Gedichts "Lilien aus Schlaf" von Günter Grass (SPR: NN) 2. (Ab 02:07): Begründung für die Vergabe des 3. Preises an Günter Grass durch Dr. Fritz Eberhard (Intendant, SDR) Wortlaut: "Das Preisegricht fand für dieses Gedicht das folgende Urteil: Zunächst erscheint das Gedicht "Lilien aus Schlaf" von Günter Grass voll widerspruchsreicher Assoziationen. Sie stammen aus dem Unterbewusstsein, aus einer Traumsphäre, in deren Bildern Bedrängendes und Beseligendes sich unablässig überkreuzt. Alles wird verschlüsselt. Unterhalb...

Zweiunddreißig Zähne: Hörspiel

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Anhand der absurden Handlung - der Gegenspieler verfolgt den Helden fünf Akte lang und versucht ihn zum gemeinsamen Benutzen einer Zahnbürste zu überreden - wird die Verstrickung des Menschen in Zwänge und eigene Schwächen verdeutlicht, sowie seine Unfähigkeit, diese zu überwinden und wirklich frei zu sein.

Advent: Autorenlesung

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