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Das Dichter-Treffen in Telgte

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv

Ich bin ein Zeit-Genosse: Gespräch mit Günter Grass über Deutschtümelei, Kulturprotzerei und seine Versöhnung mit Bremen

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(Ab 00:04) Grass: Das ist eine lügnerische Behauptung. Ich bin schon beim Rechtsanwalt gewesen. Es gibt Augenzeugenberichte, die nachweisen, dass der SPIEGEL hier Lügen verbreitet. (Ab 00:20) Frage: Wie konnte es hierzu kommen? Haben Sie irgendeine Veranlassung für diese Handlungsweise des Nachrichtenmagazins gegeben? (Ab 00:25) Grass: Da müssen Sie den SPIEGEL fragen. Es gibt eine Tendenz, auch im STERN, die hier wieder zum Ausdruck kommt. Es ist ein Jammer um dieses Verdienstvolle Magazin. (Ab 01:03)...

Eklat des deutschen Schriftstellerverbandes (O-Ton)

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Kalkutta ist überall: Gespräch mit Günter Grass zur Jahrestagung '89 des "Club of Rome"

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Deutschland, Deutschland über alles - Kurze Rede eines vaterlandslosen Gesellen: Rede von Günter Grass in der Akademie in Tutzing

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(Beginn der Rede bei 01:40) Günter Grass fordert die Konföderation der beiden deutschen Staaten und nicht die Wiedervereinigung zu einem Einheitsstaat. "Eine Konföderation tut weder der nachkriegsgeschichtlicher Entwicklung des einen noch des anderen Staates Gewalt an". Der deutschen Geschichte gegenüber trägt diese Könföderation als Kulturnation gemeinsam Verantwortung. Grass warnt: "Wer gegenwärtig über Deutschland nachdenkt und Antworten auf deutsche Fragen sucht, muss Auschwitz mitdenken. Der Ort des Schreckens als Beispiel für das bleibende Trauma schließt einen...

Deutsche Einheit: Gespräch mit Günter Grass

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Übersetzerseminar (O-Ton)

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Golfkrieg: Gespräch mit Günter Grass

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Übersetzerseminar: Gespräch mit Günter Grass

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Ich bin ein Citoyen (O-Ton)

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Günter Grass: "Ich hätte mir auch ein Leben vorstellen können ganz in Kunst verstrickt. Und so etwas ist möglich und auch erlaubt. Aber ich bin Zeitgenosse, weiß, dass die Bücherverbrennungen wiederholbar sind. Und diese können zur Menschenverbrennung führen. Das ist für mich als Schriftsteller und Bürger Anlass genug, mein Maul aufzumachen."

Brief an Salman Rushdie: Autorenlesung

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Lesung vom Anfang des Offenen Briefes an Salman Rushdie, Erstdruck in: die tageszeitung, 28. Januar 1992. Essays und Reden III, S. 329-332, hier S. 329-331: Anfang bis "mit Vergnügen gelesen hätte". Lesung vom Anfang des Offenen Briefes an Salman Rushdie, Erstdruck in: die tageszeitung, 28. Januar 1992. Essays und Reden III, S. 329-332, hier S. 329-331: Anfang bis "mit Vergnügen gelesen hätte"

Unkenrufe: Günter Grass liest den Anfang seiner Erzählung

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Mit "Unkenrufen" auf Lesetour: Gespräch mit Günter Grass (2 Teile)

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Teil 1: (Länge: 14'43'') -Kurswechsel in der Asylpolitik der SPD --> Auswirkung auf Grass' Verhältnis zur Partei - August Bebel, Liebknecht - Sozialistengesetze - Geschichte der SPD - Asylparagraph - Einwanderung - Kanada, Australien, Amerika - Bosnien - Entwicklungshilfe - gescheiterte Einheit Deutschlands - CDU, CSU - SPD-Eintritt von Grass vor 10 jahren? - Themen der SPD: Sozialer Bereich, okölogischer Bereich - Eppler - Sozialdemokratie - Schleswig-Holstein - Björn Engholm - Willy Brandt - Björn...

Verhältnis zur SPD (O-Ton)

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Totes Holz: Günter Grass liest aus seiner Erzählung

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Waldsterben - Gespräch mit Günter Grass

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Neues Deutschland: Eine Diskussion zwischen Günter Grass und Stefan Heym

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«Ich bin immer noch Regimekritiker, nur das Regime, das ich kritisiere, hat gewechselt.» (Dezember 1991, vom Goethe-Institut organisiertes Podiumsgespräch zwischen Günter Grass und Stefan Heym)

Ein ungeeigneter Kandidat. Zur Bundespräsidentenwahl 1974: Interview mit Günter Grass

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Grass plädiert gegen Walter Scheel als Bundespräsident; warnt vor dessen Ambitionen, das Amt zu erweitern, und verweist auf die Leistungen von Gustav Heinemann (für Innenpolitik und Verfassung); kritisiert die SPD, die einen eigenen Kandidaten hätte aufstellen sollen (zum Beispiel Walter Arendt); warnt vor Rückkehr der CDU an die Macht und vor Vertrauensverlust bei der jungen Generation; formuliert seine Erwartungen an die SPD; verweist auf die Bedeutung kritischer Intellektueller; verlangt Aufklärung über Machtkonzentration (bei den Ölkonzernen),...

SPD-Wahlveranstaltung in der Hamburger "Fabrik": Günter Grass und Willy Brandt im Wahlkampf 1976

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Grass warnt vor einem Regierungswechsel und betont die Notwendigkeit eines sozialdemokratisch geführten Innenministeriums; wendet sich gegen den Radikalenerlass und warnt vor Schnüffelei und Duckmäusertum.

Aus dem Tagebuch einer Schnecke: Interview mit Günter Grass

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Vor dem Hintergrund des gerade veröffentlichten Textes "Aus dem Tagebuch einer Schnecke" äußert sich Grass zur SPD-Politik; er lobt die Erfolgsbilanz in der Deutschland- und Friedenspolitik, kritisiert mangelnde Sicherheit in der Personalpolitik, Opportunismus, Korruption (Joachim Raffert), schleppendes Tempo von Reformen, verkommen von Reformen zu Reförmchen; verweist auf seinen Vortrag "Vom Stillstand im Fortschritt", den er in Nürnberg gehalten hat; reflektiert über die Wechselbeziehung von Melancholie und Utopie und über politische Resignation (in sozialistischen Staaten, in...

Entspannungspolitik auf Kosten von Meinungsfreiheit?: Interview mit Günter Grass

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Frage: Erfolgte die Absage der Lesung von Grass in Moskau auf persönliches Geheiß des deutschen Botschafters Ulrich Sahm oder in Absprache mit dem auswärtigen Amt? Grass: ist der Meinung, dass die Absage seiner Lesung in der Deutschen Botschaft in Moskau in Absprache mit dem auswärtigen Amt erfolgt ist; das Telegramm des deutschen Botschafters Ulrich Sahm habe er vom auswärtigen Amt bekommen; Grass will dies an die Öffentlichkeit bringen, da vor einer Fehlentwicklung in der Entspannungspolitik...

Fragen zur Tagespolitik: Solschenizyn und Walter Scheel: Telefoninterview mit Günter Grass

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Grass kritisiert Schriftstellerkollegen (Kroetz, Weiss, Herburger, Walser) wegen ihres Schweigens im Fall Solschenizyns und wegen ihrer Blindheit für den Terror in der Sowjetunion; kritisiert die Kandidatur Walter Scheels für das Bundspräsidentenamt (Karrierismus, Abwertung der Bundesversammluing) und schlägt als möglichen Gegenkandidaten Walter Arendt (SPD) vor

Was ist Lyrik? Was ist Prosa?: Günter Grass diskutiert mit Berliner Schülern über moderne Lyrik

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Grass liest das Gedicht "Geöffneter Schrank" aus dem Zyklus "Die Vorzüge der Windhühner"; erklärt auf Schülerfragen, warum es Lyrik ist (Metaphern, freie Rhythmen) und warum Lyrik nicht einfach und direkt spricht, sondern verschlüsselt (Vieldeutigkeit, Plastizität); bezeichnet seine Gedichte als Gelegenheitsgedichte und beschreibt deren Entstehungsprozess (Einfall, Liegenlassen, Wachsenlassen); äußert sich zur Rezeption und Wirkung von Gedichten (aktuelle Modernität von Barocklyrik).

Über die Deutsche Einheit und den Roman "Unkenrufe": Gespräch mit Günter Grass

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Grass erläutert das Thema seines Romans "Unkenrufe" (Vertreibung, Versöhnung, deutsch-polnisches Verhältnis) und äußert sich zur Kritik der sogenannten Großkritiker an seinem Roman (politische Aussage auf Kosten der literarischen Qualität)

Literaturkritik heute - Selbstherrlichkeit, Schaukämpfe, Triumph des Sekundären: Gespräch mit Günter Grass

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In der Dankrede für den Preis der Akademie der Künste hat sich Grass kritisch mit der Literaturkritik heute geäußert, hat von der Hybris des Sekundären gesprochen. Die Kritik habe sich von den Werken und Autoren abgelöste. Grass selbst wurde vorgeworfen, er ärgere sich bloß über die negative Kritik der letzten Jahre. Dem widerspricht Grass kategorisch. Er meint den ganzen Kulturbetrieb, dass etwa die Theaterinszenierung wichtiger wird als das Stück, dass bei Musikaufführungen der Name des...

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  • University of Iowa
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  • Oxford Brookes University
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  • Arizona State University
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