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SPD-Wahlveranstaltung in der Hamburger "Fabrik": Günter Grass und Willy Brandt im Wahlkampf 1976

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass warnt vor einem Regierungswechsel und betont die Notwendigkeit eines sozialdemokratisch geführten Innenministeriums; wendet sich gegen den Radikalenerlass und warnt vor Schnüffelei und Duckmäusertum.

Aus dem Tagebuch einer Schnecke: Interview mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Vor dem Hintergrund des gerade veröffentlichten Textes "Aus dem Tagebuch einer Schnecke" äußert sich Grass zur SPD-Politik; er lobt die Erfolgsbilanz in der Deutschland- und Friedenspolitik, kritisiert mangelnde Sicherheit in der Personalpolitik, Opportunismus, Korruption (Joachim Raffert), schleppendes Tempo von Reformen, verkommen von Reformen zu Reförmchen; verweist auf seinen Vortrag "Vom Stillstand im Fortschritt", den er in Nürnberg gehalten hat; reflektiert über die Wechselbeziehung von Melancholie und Utopie und über politische Resignation (in sozialistischen Staaten, in...

Entspannungspolitik auf Kosten von Meinungsfreiheit?: Interview mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Frage: Erfolgte die Absage der Lesung von Grass in Moskau auf persönliches Geheiß des deutschen Botschafters Ulrich Sahm oder in Absprache mit dem auswärtigen Amt? Grass: ist der Meinung, dass die Absage seiner Lesung in der Deutschen Botschaft in Moskau in Absprache mit dem auswärtigen Amt erfolgt ist; das Telegramm des deutschen Botschafters Ulrich Sahm habe er vom auswärtigen Amt bekommen; Grass will dies an die Öffentlichkeit bringen, da vor einer Fehlentwicklung in der Entspannungspolitik...

Fragen zur Tagespolitik: Solschenizyn und Walter Scheel: Telefoninterview mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass kritisiert Schriftstellerkollegen (Kroetz, Weiss, Herburger, Walser) wegen ihres Schweigens im Fall Solschenizyns und wegen ihrer Blindheit für den Terror in der Sowjetunion; kritisiert die Kandidatur Walter Scheels für das Bundspräsidentenamt (Karrierismus, Abwertung der Bundesversammluing) und schlägt als möglichen Gegenkandidaten Walter Arendt (SPD) vor

Was ist Lyrik? Was ist Prosa?: Günter Grass diskutiert mit Berliner Schülern über moderne Lyrik

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass liest das Gedicht "Geöffneter Schrank" aus dem Zyklus "Die Vorzüge der Windhühner"; erklärt auf Schülerfragen, warum es Lyrik ist (Metaphern, freie Rhythmen) und warum Lyrik nicht einfach und direkt spricht, sondern verschlüsselt (Vieldeutigkeit, Plastizität); bezeichnet seine Gedichte als Gelegenheitsgedichte und beschreibt deren Entstehungsprozess (Einfall, Liegenlassen, Wachsenlassen); äußert sich zur Rezeption und Wirkung von Gedichten (aktuelle Modernität von Barocklyrik).

Über die Deutsche Einheit und den Roman "Unkenrufe": Gespräch mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass erläutert das Thema seines Romans "Unkenrufe" (Vertreibung, Versöhnung, deutsch-polnisches Verhältnis) und äußert sich zur Kritik der sogenannten Großkritiker an seinem Roman (politische Aussage auf Kosten der literarischen Qualität)

Literaturkritik heute - Selbstherrlichkeit, Schaukämpfe, Triumph des Sekundären: Gespräch mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
In der Dankrede für den Preis der Akademie der Künste hat sich Grass kritisch mit der Literaturkritik heute geäußert, hat von der Hybris des Sekundären gesprochen. Die Kritik habe sich von den Werken und Autoren abgelöste. Grass selbst wurde vorgeworfen, er ärgere sich bloß über die negative Kritik der letzten Jahre. Dem widerspricht Grass kategorisch. Er meint den ganzen Kulturbetrieb, dass etwa die Theaterinszenierung wichtiger wird als das Stück, dass bei Musikaufführungen der Name des...

Ein weites Feld - Historienbild mit skandalträchtiger Untermalung: Ein Gespräch mit Günter Grass über seinen Roman

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Gespräch von Wilfried F. Schoeller mit Günter Grass in Behlendorf Schoeller: "Ein weites Feld" umfasst einen großen epischen Raum; Grass' Glaube an den Roman als "Universum" scheint unerschütterlich. Grass: für den Roman gebe es ein Surrogat; der Roman werde immer wieder für tot erklärt, doch nur der Roman schaffe es, Epochen und Geschichtszäsuren zu erfassen; in "Ein weites Feld" sei der Zeitraum überschaubar verglichen mit dem "Butt"; in "Ein weites Feld" sei es ihm wichtig...

Unkenrufe: Günter Grass liest vier Kapitel aus seinem Roman

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Lesung aus der Erzählung "Unkenrufe" (Ausschnitt unbekannt)

Über "Unkenrufe": Ein Gespräch mit Günter Grass über die Wirkung seines Romans

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass erläutert das Thema seines Romans "Unkenrufe" (Vertreibung, Versöhnung, deutsch-polnisches Verhältnis) und äußert sich zur Kritik der sogenannten Großkritiker an seinem Roman (politische Aussage auf Kosten der literarischen Qualität)

Der Golfkrieg - Wolf Scheller im Gespräch mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Wolf Scheller im Gespräch mit Günter Grass Grass zu den Empfindungen, die er zum Golfkrieg gehabt hat: er sei entsetzt gewesen, wie durch Waffenlieferungen aus Deutschland, chemische Waffen und Trägerraketen eine tägliche Gefahr für Israel entstanden sei; hier würde sich fortsetzen, was mit Auschwitz begonnen worden sei; es gebe keine demokratisch-politische Reaktion darauf; eine Bundesregierung, die dies zu verantworten habe, müsse zurücktreten; im Inland werde dies aber wie ein Kavaliersdelikt behandelt; es gebe bußfertige Reisen...

"Mir träumte, ich müßte Abschied nehmen": Günter Grass liest das Gedicht aus seinem Roman "Die Rättin"

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass liest das Eingangsgedicht des vierten Kapitels der "Rättin" "Mir träumte, ich müßte Abschied nehmen" (vgl. WA 7, S. 257ff)

Zunge zeigen (1-10)

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Lesung der ersten zehn Teile des Gedichtzyklus "Zunge zeigen"

Kinder, wir spielen Verlaufen: Lyrik, gelesen von Matthias Ponnier

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Gedichte aus Der Butt, nachgewiesen in der Gedichtsammlung der Werkausgabe 1997 1. Worüber ich schreibe (ab 00:02) (S. 215) 2. Vorgeträumt (ab 02:46) (S. 219) Gedichte aus Die Rättin 3. Weil der Wald an den Menschen stirbt (ab 04:48) (S. 335) 4. Kinder, wir spielen Verlaufen (ab 05:53) (S. 345) 5. Nicht dran rühren (ab 06:57) (S. 359) 6. Das haben wir nicht gewollt (ab 07:48) (S. 362) Gedicht, Einzelveröffentlichung von 1958 7. Abschied (ab...

Zeichnen und Schreiben: Gespräch mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass äußert sich ausführlich über das Nebeneinander von Schreiben und Zeichnen: über seine Vorliebe für das Zeichnen (rasche Ergebnisse, Vorstufe zum Schreiben, Hilfe bei der Metaphernsuche); über die parallele Struktur von Gedicht und Zeichnung (beide arbeiten mit Aussparungen); über die Unmöglichkeit, gleichzeitig zu Bildhauern und zu Schreiben; er erläutert seine Vorliebe für gegenständliche Malerei und wehrt sich gegen den Naturalismus-Vorwurf; erklärt, warum er keine Farben benutzt; äußert sich zu seinem politischen Engagement und zur möglichen...

Geschenkte Freiheit: Rede in der Berliner Akademie der Künste am 5. Mai 1985 (2 Ausschnitte)

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Zwei Ausschnitte aus der gleichnamigen Rede am 8. Mai 1985 in der Akademie der Künste Berlin: Essays und Reden III, S. 140-155, hier: S. 147-155. 1. "Voraussetzung für die stimmmächtige Verdrängung" (S. 147) bis "zwang das erlebte Grauen ins Bild" (ab 00:01) (S. 148) 2. "Hätten nicht die Verlierer" (S. 154) bis Ende: "vor allen anderen Völkern die Waffen niederzulegen" (ab 02:23) (S. 155)

Ansprache zum 70. Geburtstag von Stephan Hermlin

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Grass: Am 13. April 1985 wurde in Ostberlin Ihr Geburtstag gefeiert. Bei dieser Gelegenheit erinnere ich mich an wechselhafte Begegnungen, die erste in Ostberlin, die zweite hier in Westberlin. Ein Gespräch, das abbrach, aber meiner Meinung nach notwendig wäre. Mein Wunsch wäre es, dass Sie wieder die Initiative ergreifen und eine dritte Berliner Begegnung ermöglichen. (vgl. Grass: Zum Tod von Stephan Hermlin, Essays und Reden III, 485-487).

Die Ermordung einer Butterblume: Günter Grass liest Alfred Döblins Erzählung

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
PEN-Autoren stellen Texte von Schriftstellern vor, die in der Zeit des Nationalsozialismus Deutschland verlassen mussten. Die Sendung ist ein Mittschnitt einer Veranstaltung des PEN-Treffens 1980 in Bremen. Günter Grass liest Alfred Döblins Erzählung "Die Ermordung einer Butterblume" Herr Michael Fischer geht an einem heißen Sommerabend spazieren, vom Immenthal nach St. Ottilien. Er schwingt ein Spazierstöckchen und bleibt damit unversehens an ein paar verschlungenen Blumen hängen. Er reißt daran herum, kommt aber nicht los. Außer sich...

Selbstkritisches: Günter Grass im Gespräch

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Neue Gedichte

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Flüchtlingsgespräche 1945 bis 1963: Eine Montage

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Tagung der Gruppe 47 Saulgau 1963 (Ausschnitt): Lesung und Diskussion

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Katz und Maus: Günter Grass liest aus seiner Novelle

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Frühe Lesung aus Grass' Novelle "Katz und Maus" (Ausschnitt unbekannt)

Lesung vor Kollegen: Günter Grass liest fünf eigene Gedichte (Ausschnitt aus einer Lesung vor der "Gruppe 47" in der Göhrde 1961)

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Ankündigung: Ich lese fünf Gelegenheitsgedichte. 1. Whiskey: Die Wut ist kalt geworden, schwimmt im Glas… (NICHT IN DER GESAMTAUSGABE ENTHALTEN) (ab 00:02) 2. Kinderpredigt: "Bau Dir kein Haus, sonst bis Du zuhaus" (In Variation aufgenommen in: Hundejahre, S. 642 Öffentliche Diskussion) (ab 00:44) 3. Allein: "Als die Spitzengruppe von einem Zitronenfalter überholt wurde" (Gedicht: Tour de France, Gedichte S. 168) (ab 02:06) 4. Stehaufmännchen (Vorform von GuK 307 oder Hj 637) (ab 03:10) 5. Duell...

Bestandsaufnahme: Anderthalb Jahre vor Erscheinen von "Hundejahre": Horst Bienek im Gespräch mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung-Medienarchiv
Eine Bestandsaufnahme zwischen "Katz und Maus" und "Hundejahre": Grass berichtet von frühen Lektüreerfahrungen, den ersten Anfängen der "Blechtrommel" (ursprünglich als Theaterstück geplant), dem architektonischen Grundriss des Romans und dem späteren Umgang damit. Er zeichnet Verbindungslinien zwischen "Blechtrommel", "Katz und Maus" und dem späteren "Hundejahre" auf (der Roman ist noch in Arbeit und wird nicht mit diesem Titel erwähnt), äußert sich zur Frage des Autobiografischen in seinem Werk und erklärt die Funktion von literarischen Orten und...

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