117 Works

Sekundäre Rohstoffquellen. Altlast, Rohstoff oder kulturelles Erbe?

Alena Bleicher, Martin David & Henriette Rutjes
Können strategische Rohstoffe auch aus alten Bergbauhalden gewonnen werden? Die Nutzung sekundärer Rohstoffquellen könnte die Umweltbelastungen, die mit dem Bergbau einhergehen, minimieren. Eine entscheidende Voraussetzung für die Nutzung dieser Potentiale sind gesellschaftliche Interpretationsprozesse.

re3data Stakeholder Survey and Workshop Report

Nina Leonie Weisweiler, Roland Bertelmann, Helena Cousijn, Kirsten Elger, Lea Maria Ferguson, Hans-Jürgen Goebelbecker, Maxi Kindling, Gabriele Kloska, Binh Nguyen Thanh, Heinz Pampel, Vivien Petras, Rouven Schabinger, Edeltraud Schnepf, Angelika Semrau, Dorothea Strecker, Margarita Trofimenko, Robert Ulrich, Arne Upmeier, Paul Vierkant, Yi Wang & Michael Witt
In order to channel and align the efforts within the COREF project, the Registry of Research Data Repositories – re3data is revising its conceptual service model according to the most important use cases of the various stakeholders working with re3data. Adopting and reflecting current developments in the research data landscape, the update of the service architecture in COREF is based on a bottom-up approach that addresses the results from a stakeholder survey and a stakeholder...

Agrarlandschaften. Pflanzenmosaike fördern Artenvielfalt

Oliver Jorzik
Monokulturen stellen eine der Ursachen für die Biodiversitätskrise dar. Durch kleinere Flächen mit verschiedenen Nutzpflanzen ließe sich dem entgegenwirken.

Bericht des Weltbiodiversitätsrates

Jana Kandarr
Die Steigerung der weltweiten Nahrungsmittelproduktion und unserer Konsumgüter gehen auf Kosten vieler anderer nicht-materieller Leistungen der Natur. Der Weltbiodiversitätsrat hat in seinem globalen Bericht nur wenige gute Nachrichten und Trends zu verkünden. Immerhin kann noch gehandelt werden, um das Artensterben zumindest zu begrenzen.

FridaysForFuture : Digitalisierung macht Protest wissenschaftlicher

Gregor Hagedorn
Dank FridaysForFuture steht die Erdsystemforschung im Mittelpunkt öffentlicher Debatten. Die Digitalisierung unterstützt diese Entwicklung. Ein Gastbeitrag von Dr. Gregor Hagedorn von Scientists for Future.

Aus dem All ein genaues Bild der Landschaft erzeugen

Sebastian Preidl, Oliver Jorzik & Dierk Spreen
Mittels dynamischen maschinellen Lernens können landwirtschaftliche Nutzflächen oder Wälder aus dem Weltall genauer kartiert werden. Das ermöglicht ein besseres nachhaltiges Management solcher Flächen.

Vulkanismus auf den Philippinen und die Taal Eruption im Januar 2020

Karen Strehlow
Die Philippinen gehören zu den tektonisch aktivsten Regionen dieser Erde. Der im Januar 2020 erneut aktiv gewordene Taal-Vulkan wurde aufgrund seiner Gefährlichkeit in die Liste der sogenannten "Dekadenvulkane" aufgenommen.

Hochauflösende und tagesaktuelle Covid-19-Informationen

James Daniell, Andreas Schäfer & Dierk Spreen
Der CEDIM/Risklayer-Explorer bietet online aktuelle Daten auf Kreis-/Regionalebene zum Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland und weltweit.

Das Mekong Delta. Drastische Änderungen sind wahrscheinlich

Heiko Apel
Das Mekong-Delta ist die Kornkammer Vietnams. Ausbleibender Sedimenttransport gefährdet diesen eminent wichtigen Nährstofflieferanten.

Wald der Vielfalt. Der erste „Tiny Forest“ Brandenburgs

Stefan Scharfe & Lukas Steingässer
Das Konzept des „Tiny Forest“ kann einen neuen, integrativen und in urbanen Räumen gut umzusetzenden Beitrag zur Gestaltung einer nachhaltigen Umwelt darstellen.

Zivilisation meets VEI-7 Eruption. Die Menschheit ist schlecht aufgestellt

Thomas Walter
Neapel liegt inmitten einer komplexen Caldera, die vor 39.000 Jahren entstand. Magmakammern entleerten sich in einem gewaltigen Vulkanausbruch, der weltweit Folgen hatte. Mehrere aktive Phasen mit vielen größeren Eruptionen folgten. Noch heute sind die dortigen phlegräischen Felder Zeugen der Aktivität und im Fokus der Geowissenschaftler in Europa. Was wäre wenn sich derart Eruptionen wiederholen? Gut vorbereitet auf einen wirklich großen Ausbruch ist die moderne Zivilisation fast nirgendwo auf der Welt, wie Experten jetzt warnen.

Abbau- und Managementstrategien

Felix Janssen, Thomas Soltwedel & Matthias Haeckel
Momentan wird erwartet, dass Schädigungen durch den Abbau reduziert werden können, wenn gestörte Flächen durch ungestörte Areale unterbrochen sind. Es besteht jedoch noch umfassender Forschungsbedarf, um wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zu geeigneten Abbaustrategien zu geben. Es kann gegenwärtig noch nicht vorhergesagt werden, inwieweit diese geeignet sind, durch Tiefseebergbau verursachte Umweltfolgen abzumildern und irreversible Schädigungen abzuwenden.

Kann Kobalt zukünftig in Batterien ersetzt werden?

Jana Kandarr
Kobalt ist für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus unverzichtbar. Dementsprechend groß ist die Abhängigkeit vieler Hersteller, auch hier in Deutschland. Um diese Abhängigkeit zu reduzieren, werden am Helmholtz-Institut Ulm, eine Gründung des KIT, kobaltfreie Energiespeichermaterialien erforscht.

Die metallurgische Verarbeitung von Manganknollen nach dem „Zero-Waste-Konzept“

Thomas Kuhn
Die wertvollen Rohstoffe in Manganknollen machen nur einen kleinen Teil der Gesamtknollen aus. Bei den momentan verfügbaren Verarbeitungsverfahren würde ein Großteil der Knollenanteile ungenutzt auf Deponien landen. Damit die Nutzung von Manganknollen nachhaltig organisiert wird, müssen neue Wege eingeschlagen werden.

Kohlenstoffemissionen durch zukünftige Landnutzung

Oliver Jorzik
Insbesondere Wälder dämpfen die Auswirkungen des Klimawandels. Zwei neue Studien am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) widmen sich dem Thema. Denn möglicherweise fällt dieser rettende natürliche Beitrag zur Speicherung von Kohlenstoff viel geringer aus als bisher angenommen. Besonders dann natürlich, wenn die Entwaldung weiter voranschreitet. Dies könnte die Erreichbarkeit des Zwei-Grad-Ziels deutlich erschweren und so den Klimawandel weiter voranschreiten lassen. Die bisherigen Klimamodelle stehen auf dem Prüfstand.

In eigener Sache: Zum ESKP-Projektende

Dierk Spreen
Mit Beginn der vierten Phase der Programmorientierten Förderung (POF) im Januar 2021 wird die Wissensplattform des Forschungsbereichs Erde und Umwelt der Helmholtz-Gemeinschaft Earth System Knowledge Platform (ESKP) nicht mehr fortgeführt. Das ist ein passender Anlass, um auf das Projekt zurückzublicken.

Korrosionsschutz für Offshore-Windkraft. Problem für die Umwelt?

Christiane Eschenbach
Offshore-Windkraftanlagen produzieren zuverlässig Strom. In Deutschland haben sie im Jahr 2020 etwa 27 Milliarden Kilowattstunden Strom geliefert. Die Anlagen setzen jedoch auch ständig chemische Stoffe in das Wasser und die sie umgebenden Sedimente frei: Aluminium, Zink und zahlreiche andere (potentiell) giftige Schwermetalle stammen vor allem aus dem Korrosionsschutz der Anlagen. Aktuelle Untersuchungen gehen der Frage nach, inwiefern Windkraftanlagen Schadstoffe abgeben und welche Auswirkungen das mittel- bis langfristig auf die Meeresumwelt hat.

Impulse für die naturwissenschaftliche Ausbildung

Alena Bleicher
Wie entstehen Konflikte um die Rohstoffgewinnung? Wie weit reicht die Verantwortung der Forschung? Mit diesen Fragen können Verantwortliche im Tiefseebergbau und der damit verbundenen Technologieentwicklung konfrontiert werden. Sozialwissenschaftliche Perspektiven können beim Verständnis hilfreich sein.

Baseline-Studien für die Erkundungsgebiete. Wie tief reicht der Sauerstoff, was sind die Sedimentationsraten?

Sabine Kasten
Ohne die Kenntnisse der Sedimentationsbedingungen sowie der ökologischen und geochemischen Zustände in der Tiefsee können die Auswirkungen zukünftiger menschlicher Eingriffe in die Tiefsee nicht ermittelt werden. Insbesondere die Clarion-Clipperton Zone (CCZ) im äquatorialen Pazifik ist für den Manganknollen-Abbau potentiell interessant und Gegenstand der Untersuchungen.

Technische Herausforderungen beim Umweltmonitoring

Annemiek Vink
Umweltmonitoring in der Tiefsee ist aufwändiger als Erprobung und Erkundung. Um verlässliche und flächenhafte Daten zu erhalten, müssen viele technologische Anwendungen, die momentan nur als Prototypen vorliegen, in die kommerzielle Nutzung überführt werden.

Open Access Policy of the Helmholtz Association, 2016

FAQs zum Thema „predatory publishing“

Open Science Factsheet No. 5: based on the 60th online seminar: Preregistration – The panacea for trustworthy and useful science?

Ulrich Dirnagl, Lea Maria Ferguson, Antonia Schrader & Nina Leonie Weisweiler

Registration Year

  • 2021
    53
  • 2020
    64

Resource Types

  • Text
    117

Affiliations

  • Helmholtz Association of German Research Centres
    117
  • Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences
    48
  • Karlsruhe Institute of Technology
    18
  • GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel
    17
  • Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research
    10
  • Helmholtz Centre for Environmental Research
    9
  • Federal Institute for Geosciences and Natural Resources
    8
  • Helmholtz-Zentrum Geesthacht Centre for Materials and Coastal Research
    7
  • Forschungszentrum Jülich
    5
  • German Aerospace Center
    3