54 Works

Open Science Factsheet No. 5: based on the 60th online seminar: Preregistration – The panacea for trustworthy and useful science?

Ulrich Dirnagl, Lea Maria Ferguson, Antonia Schrader & Nina Leonie Weisweiler

Strategien zur Renaturierung von Abbaugebieten

Felix Janssen, Thomas Soltwedel & Matthias Haeckel
Mehr als 100.000 verschiedene Arten in den Ozeanen sind mittlerweile bekannt, die biologische Vielfalt ist jedoch noch weit größer und viele Arten noch nicht entdeckt. Gerade in der Tiefsee stößt man bei jeder Probenentnahme auf weitere unbekannte Arten. Belastbare Aussagen zu einer potentiellen Wiederbesiedelung abgebauter und gestörter Flächen können nur auf der Basis intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen getroffen werden.

Regeln für den Abbau. Die Verfassung der Meere und die Internationale Meeresbodenbehörde IMB. Interview

Sven Petersen
Ein tragfähiges internationales Regelwerk, noch bevor der Run auf einen Rohstoff beginnt? Dies wäre ein Novum in der Menschheit. Die ‚United Nations Convention on the Law of the Sea‘ hat sich genau das zum Ziel gesetzt. Sie beschreibt die Hohe See mit ihren Ressourcen als gemeinsames Erbe der Menschheit. Über die Nutzung der Rohstoffe am Meeresboden wacht die Internationale Meeres­boden­behörde der Vereinten Nationen (IMB). Sie ist für alle mineralischen Ressourcen am Meeresboden zuständig. Wie funktioniert...

Wirtschaftlich interessante Gebiete, wo suchen?

Sven Petersen
Manganknollen im östlichen Pazifik, kobaltreiche Eisen-Mangan-Krusten an Vulkanhängen, Massivsulfide an Spreizungszonen – in der Tiefsee gibt es unterschiedliche Gebiete, die sich für den Rohstoffabbau eignen. Manche gehören zu den ältesten Ozeangebieten der Welt. Andere hingegen sind geologisch sehr jung.

Zukünftiger Bedarf metallischer Rohstoffe

Ulrike Dorner
Die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen steigt. Sie wird einerseits getrieben durch das weltweite Wirtschaftswachstum, andererseits durch die Entwicklung neuer Technologien. Gerade rohstoffintensive und -sensitive Schlüssel- und Zukunftstechnologien können kurz- bis mittelfristig starke Nachfrageimpulse auslösen und damit einen erheblichen Einfluss auf die Rohstoffmärkte haben. Neben der bergbaulichen Gewinnung von Rohstoffen an Land und einem zunehmenden Anteil recycelter Rohstoffe können auch Rohstoffe aus der Tiefsee zukünftig einen Beitrag zur Deckung des Bedarfs leisten.

Eine Denkfabrik für die Rohstoffwende

Jana Kandarr
Der THINKTANK „Industrielle Ressourcenstrategien“ ist national und europaweit einzigartig. Hochrangige Experten aus Wissenschaft, Politik und Industrie entwickeln gemeinsam Strategien, um die Rohstoffverfügbarkeit besser im Blick zu haben und unseren Bedarf präziser abzuschätzen. Neue Wege der Kreislaufführung für Massenrohstoffe sollen beschritten und ressourceneffiziente Prozesse frühzeitig angestoßen werden.

Was muss im Meeresbodenbergbau noch weiter erkundet werden?

Es gibt noch viele offene Fragen, wenn es um die Folgen des Meeresbodenbergbaus für die dortigen Ökosysteme geht. Bis es zur wirtschaftlichen Nutzung mariner mineralischer Rohstoffe der Tiefsee kommt, kann die Forschung Grundlagen für eine Risikoabschätzung erarbeiten. Es müssen aber auch völlig neue Technologien entwickelt werden, um ein verlässliches Umweltmonitoring in der Tiefsee zu gewährleisten.

Weltklimapolitik ohne die USA

Oliver Jorzik & Jana Kandarr
Die Weltklimakonferenz ist in Bonn zu Ende gegangen. Es wird klar, dass die Vertragsstaaten des Pariser Abkommens ohne die USA auskommen müssen.

Erderwärmung. Handeln lohnt sich

Oliver Jorzik
Am 8. Oktober 2018 veröffentlichte der Weltklimarat IPCC seinen Sonderbericht zum 1,5-Grad Klimaziel im südkoreanischen Incheon. Der Bericht mahnt zur Eile. Um die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten, sind alle gefordert: Regierungen, Wirtschaft und Bürger. In einem Interview des Forschungszentrums Jülich gibt Prof. Astrid Kiendler-Scharr eine Einschätzung des Berichts. Sie ist Leiterin am Institut für Energie- und Klimafolgenforschung (IEK-8) und hat als Gutachterin am IPCC-Sonderbericht mitgearbeitet. ESKP hat das Interview und die...

Gletscherschmelze in den asiatischen Hochgebirgen

Oliver Jorzik
Die Gletscher in Hindukusch, Himalaya oder Karakorum sind bedeutende Eisspeicher. Sie versorgen einige der wichtigsten Flussregionen der Welt wie den Ganges, Indus, Brahmaputra, Mekong oder auch den Irrawaddy mit Wasser. Neue Forschungsergebnisse zeigen, wie sehr die Gletscher in den asiatischen Hochgebirgen gefährdet sind.

re3data Stakeholder Survey and Workshop Report

Nina Leonie Weisweiler, Roland Bertelmann, Helena Cousijn, Kirsten Elger, Lea Maria Ferguson, Hans-Jürgen Goebelbecker, Maxi Kindling, Gabriele Kloska, Binh Nguyen Thanh, Heinz Pampel, Vivien Petras, Rouven Schabinger, Edeltraud Schnepf, Angelika Semrau, Dorothea Strecker, Margarita Trofimenko, Robert Ulrich, Arne Upmeier, Paul Vierkant, Yi Wang & Michael Witt
In order to channel and align the efforts within the COREF project, the Registry of Research Data Repositories – re3data is revising its conceptual service model according to the most important use cases of the various stakeholders working with re3data. Adopting and reflecting current developments in the research data landscape, the update of the service architecture in COREF is based on a bottom-up approach that addresses the results from a stakeholder survey and a stakeholder...

Abbau- und Managementstrategien

Felix Janssen, Thomas Soltwedel & Matthias Haeckel
Momentan wird erwartet, dass Schädigungen durch den Abbau reduziert werden können, wenn gestörte Flächen durch ungestörte Areale unterbrochen sind. Es besteht jedoch noch umfassender Forschungsbedarf, um wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zu geeigneten Abbaustrategien zu geben. Es kann gegenwärtig noch nicht vorhergesagt werden, inwieweit diese geeignet sind, durch Tiefseebergbau verursachte Umweltfolgen abzumildern und irreversible Schädigungen abzuwenden.

Kann Kobalt zukünftig in Batterien ersetzt werden?

Jana Kandarr
Kobalt ist für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus unverzichtbar. Dementsprechend groß ist die Abhängigkeit vieler Hersteller, auch hier in Deutschland. Um diese Abhängigkeit zu reduzieren, werden am Helmholtz-Institut Ulm, eine Gründung des KIT, kobaltfreie Energiespeichermaterialien erforscht.

Die metallurgische Verarbeitung von Manganknollen nach dem „Zero-Waste-Konzept“

Thomas Kuhn
Die wertvollen Rohstoffe in Manganknollen machen nur einen kleinen Teil der Gesamtknollen aus. Bei den momentan verfügbaren Verarbeitungsverfahren würde ein Großteil der Knollenanteile ungenutzt auf Deponien landen. Damit die Nutzung von Manganknollen nachhaltig organisiert wird, müssen neue Wege eingeschlagen werden.

In eigener Sache: Zum ESKP-Projektende

Dierk Spreen
Mit Beginn der vierten Phase der Programmorientierten Förderung (POF) im Januar 2021 wird die Wissensplattform des Forschungsbereichs Erde und Umwelt der Helmholtz-Gemeinschaft Earth System Knowledge Platform (ESKP) nicht mehr fortgeführt. Das ist ein passender Anlass, um auf das Projekt zurückzublicken.

Korrosionsschutz für Offshore-Windkraft. Problem für die Umwelt?

Christiane Eschenbach
Offshore-Windkraftanlagen produzieren zuverlässig Strom. In Deutschland haben sie im Jahr 2020 etwa 27 Milliarden Kilowattstunden Strom geliefert. Die Anlagen setzen jedoch auch ständig chemische Stoffe in das Wasser und die sie umgebenden Sedimente frei: Aluminium, Zink und zahlreiche andere (potentiell) giftige Schwermetalle stammen vor allem aus dem Korrosionsschutz der Anlagen. Aktuelle Untersuchungen gehen der Frage nach, inwiefern Windkraftanlagen Schadstoffe abgeben und welche Auswirkungen das mittel- bis langfristig auf die Meeresumwelt hat.

Impulse für die naturwissenschaftliche Ausbildung

Alena Bleicher
Wie entstehen Konflikte um die Rohstoffgewinnung? Wie weit reicht die Verantwortung der Forschung? Mit diesen Fragen können Verantwortliche im Tiefseebergbau und der damit verbundenen Technologieentwicklung konfrontiert werden. Sozialwissenschaftliche Perspektiven können beim Verständnis hilfreich sein.

Baseline-Studien für die Erkundungsgebiete. Wie tief reicht der Sauerstoff, was sind die Sedimentationsraten?

Sabine Kasten
Ohne die Kenntnisse der Sedimentationsbedingungen sowie der ökologischen und geochemischen Zustände in der Tiefsee können die Auswirkungen zukünftiger menschlicher Eingriffe in die Tiefsee nicht ermittelt werden. Insbesondere die Clarion-Clipperton Zone (CCZ) im äquatorialen Pazifik ist für den Manganknollen-Abbau potentiell interessant und Gegenstand der Untersuchungen.

Technische Herausforderungen beim Umweltmonitoring

Annemiek Vink
Umweltmonitoring in der Tiefsee ist aufwändiger als Erprobung und Erkundung. Um verlässliche und flächenhafte Daten zu erhalten, müssen viele technologische Anwendungen, die momentan nur als Prototypen vorliegen, in die kommerzielle Nutzung überführt werden.

Phosphor und Metalle. Die Phosphorite am Meeresboden

Hermann Kudrass
Phosphorite enthalten den Phosphor, der als Düngebestandteil für die hohe Produktivität der globalen Landwirtschaft unverzichtbar ist. Der Abbau von Phosphorit am Meeresboden wird immer wahrscheinlicher und die enthaltenen Metalle könnten mitgenutzt werden.

Geothermie in deutschen Großstädten. Interview

Ernst Huenges, Oliver Jorzik & Jana Kandarr
Deutschland heizt fast ausschließlich fossil. Viel unausgeschöpftes Potential für eine Energiewende ruht in der Tiefe. Ein Interview mit Prof. Dr. Ernst Huenges.

Erdfälle. Auf einmal ist da ein Loch

Charlotte M. Krawczyk & Oliver Jorzik
Plötzliche Einbrüche der Erdkruste treten in vielen Regionen der Welt auf. Auch in Deutschland kommt es zu mehreren hundert Erdfall-Ereignissen pro Jahr, die auch hier sensible Infrastrukturen und Wohngebiete treffen könnten. Und häufig genug hat der Mensch seine Finger im Spiel, wenn die Erde plötzlich einsackt. Forschende der Helmholtz-Gemeinschaft sind den Ursachen dieses Georisikos auf der Spur.

Private Hochwasservorsorge muss sich in Risikoanalysen niederschlagen

Nivedita Sairam & Heidi Kreibich
Private Hochwasservorsorge ist ein wichtiger Bestandteil des integrierten Hochwasserrisikomanagements. Jedoch fehlen quantitative Aussagen über ihre Effektivität bei der Minderung von Hochwasserschäden und sie wird bei Hochwasserrisikoanalysen weitgehend ignoriert. Forscherinnen und Forscher des GFZ errechneten für jeden Haushalt den individuellen Kostenvorteil durch private Vorsorge und zeigten, welche Modelle diese Einsparung am besten widerspiegeln.

Covid-19. Veränderungen des Mobilitätsverhaltens

Claudia Nobis
Zwischen der Mobilität von Personen und der Verbreitung des Corona-Virus besteht ein enger Zusammenhang. Nur durch das Zurücklegen von Wegen und den dabei vor allem am Zielort entstehenden zwischenmenschlichen Kontakten findet das Virus neue Wirte, um am Leben zu bleiben.

Das richtige Verhalten bei Tornados

Jana Kandarr
Tornados treten in vielen Regionen der Welt jedes Jahr auf, auch hier in Deutschland. Zwar lassen sie sich nicht vorhersagen, aber es gibt einige Möglichkeiten, sich vor ihnen zu schützen. Die Wissensplattform Erde und Umwelt hat grundlegende Verhaltenstipps zusammengestellt.

Registration Year

  • 2021
    54

Resource Types

  • Text
    54

Affiliations

  • Helmholtz Association of German Research Centres
    54
  • Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences
    20
  • GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel
    9
  • Federal Institute for Geosciences and Natural Resources
    8
  • Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research
    7
  • Karlsruhe Institute of Technology
    7
  • Helmholtz-Zentrum Geesthacht Centre for Materials and Coastal Research
    5
  • Helmholtz Centre for Environmental Research
    3
  • DataCite
    3
  • Humboldt-Universität zu Berlin
    2