54 Works

Die Vermessung des Meeresbodens

Anne-Cathrin Wölfl
Betrachtet man eine Weltkarte, scheint jeder Winkel der Erde lückenlos kartiert. Selbst der Meeresboden wirkt auf Karten so, als ob bekannt sei, wie seine Oberfläche in der Tiefe der Ozeane aussieht. Dabei ist nur ein Bruchteil davon bisher erforscht.

Von der Utopie einer Kreislaufwirtschaft. Interview

Markus Reuter
Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Markus Reuter, Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie, zur Recyclingfähigkeit von Mobiltelefonen, den Grenzen des Stoffkreislaufs und möglichen Strategien im Umgang mit immer komplexeren High-Tech-Produkten.

Golden Eye – auf der Suche nach Massivsulfiden

Katrin Schwalenberg
Massivsulfide gehören zu den elektrisch leitfähigsten natürlichen Gesteinen überhaupt. Das Aufspüren von Massivsulfiden in der Tiefsee gleicht jedoch der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Zu diesem Zweck wurde „GOLDEN EYE“ entwickelt. Dabei handelt es sich um eine bislang weltweit einzigartige Multisensorplattform für elektromagnetische Messungen in der Tiefsee.

Exploration in der Tiefsee. Die Aufteilung der Rohstofflizenzgebiete

Carsten Rühlemann
Wie wird die Unterwasserwelt aufgeteilt, wie funktioniert die Lizenzvergabe? Welche Rechte, aber auch Pflichten ergeben sich für die Lizenznehmer? Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gibt dazu einen Überblick.

Eine Lehre aus Covid-19: Üben, üben, üben!

Björn Hawlitschka
Welche Lehren sind aus sicherheitspolitischer Sicht aus der Corona-Pandemie zu ziehen? Der Sicherheitsexperte Björn Hawlitschka vom Informationsbüro für Wirtschaftssicherheit (IBWS) diskutiert in seinem Gastbeitrag einige Problemzonen des gesellschaftlichen Sicherheitskörpers.

Offshore-Windkraftanlagen verwirbeln Wasser und Luft

Christiane Eschenbach
Offshore-Windkraftanlagen stehen im ständig bewegten Meerwasser und im Wind. Dort entnehmen sie Energie aus der Umwelt. Was aber macht das mit der Umwelt, mit der Luft und dem Wasser in ihrer direkten und weiteren Umgebung?

Kombinierte Gefahrenlagen durch den Klimawandel

Tina Krönert, Susanne Pfeifer, Sebastian Sonntag & Torsten Weber
Langfristige Veränderungen des Klimas können eine Gesellschaft besonders verletzlich gegenüber kurzfristigen Extremereignissen machen. Darum gilt es, Multi-Risiko-Bedrohungen vorausschauend zu identifizieren.

Rohstoffe in der Tiefsee. Metalle aus dem Meer für unsere High-Tech-Gesellschaft

Nahezu alle metallischen Rohstoffe, die die Menschheit gegenwärtig benötigt, werden an Land gewonnen. Mit jedem Anstieg der Rohstoffpreise und der zunehmenden Nachfrage einer wachsenden Weltbevölkerung nach neuen Technologien, könnte es attraktiver werden, auch im Meer nach metallischen Rohstoffen zu suchen. Und der Bedarf für den Ausbau der E-Mobilität, die Energiewende und für die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche erhöht sich weiter. Die Europäische Union sieht mittlerweile die Versorgung mit 27 strategisch wichtigen Rohstoffen (2017) kritisch. Hierunter...

Die ORCID iD: Der persönliche Identifier in der Wissenschaft

Antonia Schrader, Heinz Pampel, Paul Vierkant, Stephanie Glagla-Dietz & Jochen Schirrwagen
Die ORCID iD hat sich zum internationalen De-facto-Standard für die eindeutige und persistente Identifikation sämtlicher an Forschungs- und Publikationsprozessen beteiligten Personen in der Wissenschaftscommunity etabliert. Die international agierende Non-Profit-Organisation ORCID Inc. vernetzt weltweit über 12 Millionen ORCID iDs mit ihren Forschenden. Um ORCID in Deutschland zu fördern, wurde das Projektvorhaben ORCID DE initiiert. Im vorliegenden Beitrag wird der Dienst ORCID und seine Implementierungsmöglichkeiten anhand von praktischen Beispielen aus Wissenschaftsorganisationen in Deutschland beschrieben und die Notwendigkeit...

re3data Conceptual Model for User Stories

Paul Vierkant, Roland Bertelmann, Helena Cousijn, Kirsten Elger, Lea Maria Ferguson, Hans-Jürgen Goebelbecker, Maxi Kindling, Gabriele Kloska, Binh Nguyen Thanh, Heinz Pampel, Vivien Petras, Rouven Schabinger, Edeltraud Schnepf, Angelika Semrau, Dorothea Strecker, Margarita Trofimenko, Robert Ulrich, Arne Upmeier, Nina Leonie Weisweiler, Yi Wang & Michael Witt
The primary goal of the conceptual model is to have a structured description of the service's architecture to improve and increase the usage of re3data (and its metadata) by third party services. Embedding re3data within the various stakeholder communities will advance re3data as a global information infrastructure for trustworthy research data repositories. A research data repository (RDR) is a subtype of a sustainable information infrastructure providing long-term storage of and access to research data. Research...

Rechtliche Verfahren vor dem Internationalen Seegerichtshof in Hamburg

Nele Matz-Lück
Welche Fälle verhandelt das "Seabed Disputes Chamber" am Internationalen Seegerichtshof in Hamburg? Wie würde eine Streitschlichtung beim Tiefsee-Bergbau aussehen und welche Rechtsverbindlichkeit hätten künftige Urteile?

Kobalt für Batterien und E-Mobilität. Der Bedarf wächst dynamisch

Siyamend Ingo Al Barazi & Thomas Kuhn
Kobalt gehört zu den wichtigsten Rohstoffen für Zukunftstechnologien. Das Metall findet aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften in vielen unterschiedlichen Bereichen Anwendung.

Unsere Primärrohstoffordnung

Alena Bleicher
Müssen immer neue Rohstoffvorkommen aufgetan werden, damit der steigende Bedarf für die Entwicklung von High-Tech-Produkten und Zukunftstechnologien gesichert werden kann? Obwohl Recycling in der Gesellschaft im Allgemeinen positiv wahrgenommen wird, werden Produkte aus recycelten Materialien häufig skeptisch gesehen. Eine Spurensuche zur Wahrnehmung der Qualität von Recyclingrohstoffen.

Sedimentationsprozesse und Trübungswolken in der Tiefsee

Annemiek Vink
Beim Abbau von Manganknollen in der Tiefsee wird Sediment vom Meeresboden aufgewirbelt. Es bilden sich sogenannte Trübungswolken, die in bis zu 30 Kilometern Entfernung noch deutliche Spuren am Meeresboden hinterlassen. Um die Prozesse und Folgen aber wirklich zu verstehen, ist noch eine intensive Forschungsarbeit nötig.

Alkalinität – die unterschätzte Köchin in der „Klimaküche Ozean“

Christiane Eschenbach
Die Fähigkeit der Ozeane, atmosphärisches CO2 aufzunehmen, ist essentiell für die Klimaregulation des Erdsystems. Die sogenannte Alkalinität, als Maß für diese Aufnahmekapazität, spielt eine große Rolle in der „Klimaküche Ozean“. Sie hängt vor allem von Gehalt an Karbonaten im Meerwasser ab und ist Ergebnis der Wechselwirkungen verschiedener Komponenten des Kohlenstoff- und Nährstoffhaushalts. Die Frage ist letztlich auch, wie stark der Klimawandel das natürliche Alkalinitäts-Gleichgewicht stören kann.

Spuren der Industrialisierung und des Klimawandels in Sibirischen Seen

Stuart Vyse, Boris K. Biskaborn & Bernhard Diekmann
Die Industrialisierung der Nordhemisphäre führte zur Verschmutzung und Erwärmung natürlicher Ökosysteme. Bei vielen abgelegenen sibirischen Seen lassen sich weitgehende Folgen für ihre Rollen als Süßwasserressourcen und ökologische Refugien feststellen.

Wie gefährdet ist Bali? Tsunami-Simulationen für Indonesien

Antonia Immerz & Natalja Rakowsky
Das Alfred-Wegener-Institut macht eine interaktive Tsunami-Karte öffentlich zugänglich – für Medien und Fachkräfte vor Ort sowie Indonesien-Reisende.

Helmholtz Open Science Briefing: Helmholtz in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI): Report des Helmholtz Open Science Forums

Nina Leonie Weisweiler, Roland Bertelmann, Peter Braesicke, Torsten Bronger, Constanze Curdt, Frank Oliver Glöckner, Sven Rank, Oliver Stegle, York Sure-Vetter & Nicolas Villacorta
Mit der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) verfolgen Bund und Länder das Ziel, Datenbestände aus der Forschung für das deutsche Wissenschaftssystem nach den FAIR-Prinzipien systematisch zu erschließen, damit diese für Dritte besser zugänglich gemacht werden. Die NFDI wird als Netzwerk von Konsortien über einen Zeitraum von drei Jahren ab 2020 in drei aufeinanderfolgenden Förderphasen aufgebaut. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Abdeckung disziplinübergreifender Querschnittsthemen. Zur Förderung des Dialogs zur NFDI in der Helmholtz-Gemeinschaft veranstaltete das Helmholtz...

Manganknollen. Große technische Herausforderungen für die Gewinnung

Annemiek Vink
Der Aufwand, um Manganknollen aus 4000 Metern Tiefe an die Oberfläche zu befördern ist immens. Viele der eingesetzten Technologien müssen komplett neu entwickelt werden, um den Anforderungen an einen Dauerbetrieb standzuhalten. Dabei warten noch viele Unabwägbarkeiten am Meeresgrund bis es zum tatsächlichen Einsatz kommt.

Schweres Gerät auffahren. Nautilus Minerals und Japan auf dem Weg zum Tiefseebergbau. Interview

Sven Petersen
In Papua-Neuguinea versucht ein kanadisches Unternehmen, dem Meer wirtschaftlich Gold und Kupfer Meer abzuringen. Wie realistisch ist das Vorhaben? Was sind möglicherweise limitierende Faktoren? Wie weit ist die Technik bei anderen Akteuren wie Japan? Dazu GEOMAR-Experte Dr. Sven Petersen im Interview.

Mengen metallischer Rohstoffe. Was schlummert im Meer? Interview

Sven Petersen
Von welchen bekannten Mengen an Rohstoffen im Meer ist momentan die Rede? Wie fällt der Vergleich zum Land aus? Vermuten Experten im Meer überhaupt ein Rohstoffpotential, welches tatsächlich langfristig Alternativen bietet. Ein Überblick zum Stand des Wissens von Rohstoffvorkommen im Meer gibt Dr. Sven Petersen vom GEOMAR im Interview.

Europäische Versäumnisse bei der Erschließung und Bewertung neuer Lagerstätten. Interview

Jochen Kolb
Auch mit modernsten Technologien benötigen Geologen mindestens zehn Jahre, um einen Rohstoff als Reserve oder Ressource der Industrie bereitstellen zu können. Europa investiert bisher wenig in die Bewertung und Erschließung eigener Lagerstätten. Mit einer Änderung dieser Philosophie ließen sich auch viele Umweltprobleme in Entwicklungsländern vermeiden, die der Bergbau dort verursacht. Der Lagerstättenkundler Prof. Dr. Jochen Kolb vom Institut für Angewandte Geowissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Interview.

Nachhaltige Auswirkungen des Tiefseebergbaus

Matthias Haeckel
Die Technologie für ein umfassendes Umweltmonitoring in der Tiefsee ist vorhanden. Es gilt nun, die Arbeit der Internationalen Meeresbodenbehörde am 'Mining Code' zu unterstützen. Benötigt werden verlässliche Indikatoren für einen guten Umweltzustand und Grenzwerte zur Verhinderung von Umweltschäden.

Checkliste zur Unterstützung der Helmholtz-Zentren bei der Implementierung von Richtlinien für nachhaltige Forschungssoftware

Reinhard Messerschmidt, Heinz Pampel, Felix Bach, Wolfgang zu Castell, Michael Denker, Ants Finke, Bernadette Fritzsch, Martin Hammitzsch, Uwe Konrad, Yvonne Leifels, Christoph Möhl, Marco Nolden, Markus Scheinert, Tobias Schlauch, Thomas Schnicke & Dirk Steglich
Mit der voranschreitenden Digitalisierung von Forschung und Lehre steigt die Zahl an Software-Lösungen, die an wissenschaftlichen Einrichtungen entstehen und zur Erkenntnisgewinnung genutzt werden. Die – unter dem Stichwort Open Science geforderte – Zugänglichkeit und Nachnutzung von wissenschaftlichen Ergebnissen kann in vielen Fachgebieten nur sichergestellt werden, wenn neben Forschungsdaten auch Programmcode offen zugänglich gemacht wird. Die vorliegende Handreichung richtet sich an Entscheider*innen in den Helmholtz-Zentren, die sich mit der Implementierung von Richtlinien für nachhaltige Forschungssoftware befassen....

Mit dem Glasfaserkabel Erdbeben erfassen

Charlotte M. Krawczyk & Oliver Jorzik
Durch das Verfahren des „Distributed Acoustic Sensing“ könnten weltweit Glasfasernetze genutzt werden, um Erdbeben zu erfassen und metergenau zu lokalisieren. Dies wäre eine kostengünstige Alternative gegenüber bisherigen Methoden, bei denen komplexe Seismometer-Netze verwendet werden. Zudem haben die erfassten Daten eine hohe Qualität.

Registration Year

  • 2021
    54

Resource Types

  • Text
    54

Affiliations

  • Helmholtz Association of German Research Centres
    54
  • Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences
    20
  • GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel
    9
  • Federal Institute for Geosciences and Natural Resources
    8
  • Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research
    7
  • Karlsruhe Institute of Technology
    7
  • Helmholtz-Zentrum Geesthacht Centre for Materials and Coastal Research
    5
  • Helmholtz Centre for Environmental Research
    3
  • DataCite
    3
  • Humboldt-Universität zu Berlin
    2