81 Works

Neue Erkenntnisse zu Quartär, Jura und Unterkreide in Niedersachsen

Kerstin Fischer, Guntram Herrendorf, Carmen Heunisch, Friedrich Wilhelm Luppold, Janine Meinsen, Wolfgang Poßin, Carsten Schwarz & Melanie Thomas
Im GeoBericht 31 werden Schlaglichter auf drei Arbeitsgebiete geworfen, die sich sowohl räumlich, methodisch und auch thematisch deutlich unterscheiden. Allein hierdurch wird die Bandbreite deutlich, die eine Integrierende Landesaufnahme in einem Flächenland wie Niedersachsen abzudecken hat. Der niedersächsische Küstenraum mit seinen charakteristischen Ablagerungen des Küstenholozäns sowie den mehrere Zehnermeter mächtigen jung- und mittelpleistozänen Ablagerungen und Bildungen wird durch den Beitrag über die **Nordseeinsel Langeoog** präsentiert. Im Mittelpunkt der fachlichen Bearbeitung standen Fragen zur Tiefenlage der...

Abschätzung von CO2-Emissionen und -Retentionen durch Landnutzungsänderungen anhand regionalisierter Kohlenstoffvorräte auf landwirtschaftlich genutzten Böden Niedersachsens

Dr. Andreas Möller & Alexander Kennepohl
Der Boden ist drittgrößter Kohlenstoffspeicher der Welt und kann durch dessen Koppelung an den globalen Kohlenstoffkreislauf als Quelle oder Senke wirken. Um die Auswirkungen der Änderung der Bewirtschaftung von Böden auf die CO2-Emissionen und damit auf das Klima modellieren zu können, müssen Grundlagen über die aktuellen Kohlenstoffvorräte der landwirtschaftlich genutzten Flächen erarbeitet werden. Hierfür wurde ein Bodenkohlenstoffmodell entwickelt, in dem gemessene Kohlenstoffgehalte aus Profildaten des NIBIS horizontbezogen den Leitprofilen der BÜK50 zugewiesen wurden. Auf Grundlage...

Schwermetallein- und -austräge niedersächsischer Boden-Dauerbeobachtungsflächen

Dörte Kamermann, Hubert Groh & Heinrich Höper
Da Schwermetalle persistent sind und Schadstoffe im Boden sein können, wird ihnen im Bodenschutz eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Im Rahmen der Boden-Dauerbeobachtung in Niedersachsen werden in regelmäßigen Abständen die Schwermetallgehalte der Böden untersucht, um zeitliche Veränderungen feststellen zu können. Die Ursache für diese Veränderungen sind Ungleichgewichte zwischen den Schwermetalleinträgen in die Böden durch Düngung und Deposition und den Schwermetallausträgen aus den Böden mit dem Erntegut und durch Auswaschung mit dem Sickerwasser. Schwermetallbilanzen, als Differenz aus...

Ermittlung und Bewertung des Grundwasserflurabstandes in Wasserrechtsverfahren

Dr. Knut Meyer & Sarah Hauschild
Die Auswirkungen auf Natur und Landschaft, land- und forstwirtschaftliche Flächennutzungen sowie Bauwerke durch Grundwasserabsenkungen sind wesentlich durch den Grundwasserflurabstand bestimmt. Die Ermittlung und Bewertung des Grundwasserflurabstandes (i. S. der DIN 4049) ist in Gebieten mit oberflächennahen Grundwasservorkommen in gering durchlässigen Schichten um ein standörtlich abgeleitetes Untersuchungsgebiet zu erweitern.

Ermittlung von Bodenklassen für Erdarbeiten nach DIN 18300 auf Basis der Bodenübersichtskarte i. M. 1 : 50 000

Dr. Farhad Raissi, Victor Bohnenstein, Dr. Udo Müller & Joachim Fritz
Für die Planung, Kalkulation und Abrechnung von Erdarbeiten werden die anstehenden Sedimente und Gesteine nach den Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) in so genannte Bodenklassen eingeteilt. Für Erd- und Felsarbeiten gemäß ATV DIN 18300 gelten die in dieser DIN enthaltenen Bodenklasseneinstufungen. Für Vorplanungszwecke stellt das LBEG flächendeckend die Karte der Bodenklassen für Erdarbeiten nach DIN 18300 im Maßstab 1 : 50 000 zur Verfügung, die aus...

Hydrogeologische und bodenkundliche Anforderungen an Anträge zur Grundwasserentnahme für die Feldberegnung

Josopait Volker, Farhad Raissi & Udo Müller
Bei Grundwasserentnahmen für die Feldberegnung sind in der Regel die Anforderungen an Wasserrechtsanträge zu beachten. Es ist darzustellen, ob Auswirkungen der Entnahme auf Wasserhaushalt, Ökologie und Nutzungen möglich sind. Wenn nachteilige Auswirkungen nicht auszuschließen sind, ist ein hydrogeologisches Gutachten vorzulegen. Bei möglichen Änderungen im Bodenwasserhaushalt sowie zur Abschätzung der Beregnungsbedürftigkeit sind bodenkundliche Untersuchungen erforderlich.

Kriterienkatalog Nutzungsänderung von Grünlandstandorten in Niedersachsen

Dr. Jürgen Boess, Jörg Fortmann, Dr. Udo Müller & Dr. Karl Severin
Für die Zielsetzung einer Nutzungsänderung von Grünland in Ackerland müssen bodenkundlich-pflanzenbauliche Kriterien herangezogen werden. Diese Kriterien müssen wissenschaftlich belegt, nachvollziehbar und im Rahmen einer bodenkund­lichen Standortkartierung umsetzbar sein. Dieser Kriterienkatalog wurde vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erarbeitet und mit der Oberfinanzdirektion Niedersachsen abgestimmt. Er steht dem Nutzer, den für den Boden-, Natur- und Wasserschutz und den für das Beihilferecht zuständigen Behörden als Leitfaden für die Einstufung von absolutem...

Auswirkungen von Grundwasserentnahmen auf die forstliche Nutzung. Teil 2: Forstliches Beweissicherungsverfahren

Martin Hillmann, Henning Meesenburg, Dr. Farhad Raissi & Dr. Martin Worbes
Forstliche Beweissicherungsverfahren müssen geeignet sein, mögliche Beeinträchtigungen wie Zuwachsverluste von Waldbeständen infolge von Grundwasserentnahme zu dokumentieren und gerichtsfest nachzuweisen. Sie bilden die Grundlage, auf der ein Schaden bewertet und ausgeglichen werden kann.

Klimafolgenmanagement in der Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen

Prof. Dr. Günter Groß, Andrea Krause, Christina Lenßen, Dr. Udo Müller, Christine von Buttlar, Dr. Marianne Karpenstein-Machan, Roland Bauböck, Daniela Dressler, Prof. Dr. Achim Loewen, Dominika Leßmann, Imke Mersch, Ekkehard Fricke, Christina Weiß, Michael Reich, Michael Rode, Tina Wixwat, Herbert Roehm, Katja Fürstenberg, Dr. Andreas Matheja, Martin Meinken & Björn Beemann
Das Verbundprojekt „Regionales Management von Klimafolgen in der Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen“ (KFM) wurde im Zeitraum von 2007–2011 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel dieses Forschungsprojekts war es, die Auswirkungen des Klimawandels in der Metropolregion zu analysieren sowie mögliche Anpassungsstrategien zu entwickeln. Hierfür wird eine problemorientierte, feinskalige Anpassung der Ergebnisse der regionalen Klimaszenarien an die kleinräumigen geographischen Strukturen in der Metropolregion benötigt. Der Schwerpunkt des Verbundprojekts liegt auf den...

Schutzwürdige Böden in Niedersachsen

Jan Bug, Nicole Engel, Ernst Gehrt & Karsten Krüger
Der Schutz des Bodens ist im Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG), im Niedersächsischen Raumordnungsgesetz (NROG), im Baugesetzbuch (BauGB) und im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) festgeschrieben. Die natürlichen Bodenfunktionen und die Funktionen als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte sind in § 2 Abs. 2 Nr. 1 und 2 BBodSchG verankert. Im vorliegenden GeoBericht wird beschrieben, wie die gesetzlichen Vorgaben für die Böden von Niedersachsen hinsichtlich ihrer Schutzwürdigkeit umgesetzt werden. Im Rahmen von Planungs- und Zulassungs-verfahren der Raumordnung und Bauleitplanung sollten die...

Bodenqualitätskonzept Niedersachsen. Teil 2: Schwermetalle, organische Belastungen und Säurebildner

Heike Fortmann, Dr. Marion Gunreben, Dr. Bernd Kleefisch, Henning Meesenburg, Dr. Karl-Josef Meiwes, Dr. Detlef Merkel, Dr. Jürgen Schneider & Dr. Karl Severin
Die bisherigen rechtlichen Regelungen im Bodenschutz haben auf Bundes- und Landesebene ihren deutlichen Schwerpunkt im nachsorgenden Bodenschutz, vor allem im Umgang mit Altlasten. Vor diesem Hintergrund haben die für Niedersachsen zuständigen Fachbehörden vom Niedersächsischen Umweltministerium den Auftrag erhalten, ein Bodenqualitätszielkonzept aus Sicht der Bodenschutzvorsorge zu erarbeiten, welches – ausgehend von den Bodenbelastungen – Qualitätsziele und –standards für Böden formuliert. Bodenqualitätsziele sind Vorgaben für den vorsorgenden Schutz der Böden, dienen also unter anderem der Erhaltung der...

Bodenfunktionsbewertung auf regionaler und kommunaler Ebene

Nicole Engel & Robin Stadtmann
Im vorliegenden Leitfaden wird dargestellt, wie auf der Grundlage von im Niedersächsischen Bodeninformationssystem NIBIS® flächendeckend vorliegenden Daten und verfügbaren Auswertungsmethoden eine zusammenfassende Bodenfunktionsbewertung auf regionaler Ebene durchgeführt und in Karten umgesetzt werden kann. Mit diesem überarbeiteten Leitfaden wird das bisher für die Bodenfunktionsbewertung in Niedersachsen vorliegende Bewertungsverfahren (Engel 2013) nach der Umstellung von der Bodenkundlichen Übersichtskarte 1 : 50.000 (BÜK 50) auf die Bodenkarte 1 : 50.000 von Niedersachsen (BK 50) aktualisiert und angepasst. Zudem...

Bewertung des Einsatzes von Biokohle in der Landwirtschaft aus Sicht des Bodenschutzes

Andreas Möller & Heinrich Höper
Die Nutzung von Biokohle bzw. Pflanzenkohle in der Landwirtschaft wird kontrovers diskutiert. Biokohle kann durch die Möglichkeit der langfristigen Speicherung von Kohlenstoff im Boden einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dies setzt allerdings voraus, dass weitere pflanzenbauliche Vorteile erreicht werden und negative Wirkungen auf Bodenfunktionen ausgeschlossen werden können. Jüngste Feldversuche zeigen allerdings, dass Biokohle bzw. der Biokohleanteil in Terra-Preta-Substraten bei europäischen Böden keinen oder nur einen sehr geringen Einfluss auf die Bodenfruchtbarkeit hat und negative Veränderungen...

Bewirtschaftung und Nährstoffbilanzen der landwirtschaftlich genutzten Bodendauerbeobachtungsflächen in Niedersachsen in den Jahren 2001 bis 2016

Karen Korte, Luise Engelke, Hubert Groh, Karl Severin & Heinrich Höper
Seit 1991 wird in Niedersachsen das Programm zur Bodendauerbeobachtung durchgeführt. Mit der Bodendauerbeobachtung werden Ist-Zustände repräsentativ ausgewählter Böden und mögliche Veränderungen im Laufe der Zeit dokumentiert und damit Informationen für den vorsorgenden Bodenschutz zur Verfügung gestellt. Die Bewirtschaftung wirkt entscheidend auf den Boden ein. Hierzu werden laufend Informationen von den Bewirtschaftern erfasst und ausgewertet sowie Ertragsermittlungen vorgenommen. Im Jahr 2001 wurde die Einrichtung der Bodendauerbeobachtungsflächen (BDF) abgeschlossen, so dass ab diesem Jahr der volle Flächenumfang...

Bodenschutz beim Bauen

Uwe Hammerschmidt & Robin Stadtmann
Steigende Flächeninanspruchnahme und wachsende Flächenkonkurrenz rücken Fragen des ressourcenschonenden Umgangs mit dem Boden immer mehr in den Vordergrund. Flächenverbrauch bedeutet immer die Umwandlung von unbebauten, zumeist natürlichen oder naturnahen Flächen in Wirtschafts-, Wohn- oder Verkehrsflächen und geht einher mit einer Voll- oder Teilversiegelung. Folge ist die Zerstörung oder zumindest Beeinträchtigung der natürlichen Bodenfunktionen. Niedersachsen steht in den nächsten Jahren vor der besonderen Herausforderung, Flächen und damit Böden für den Netz- und Leitungsausbau im Zuge der...

Diffuse Nitrat- und Phosphatbelastung

Annegret Fier & Walter Schäfer
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) schreibt eine Emissionsbetrachtung von Stoffen ins Grundwasser vor. In den Beiträgen dieses Heftes werden die möglichen Einträge von Nitrat und Phosphat betrachtet. Im Rahmen der erstmaligen Beschreibung wurden die möglichen Stickstoffbelastungen des Grundwassers aus diffusen Quellen erfasst, d. h. aus flächenhaften Stoffemissionen, die nicht unmittelbar einem Verursacher oder einer punktuellen Quelle zugeordnet werden können. Hierzu wurden Immissionsmessungen aus Grundwassermessstellen ausgewertet und das Risiko- und Schutzpotenzial der Grundwasserkörper bewertet. Im zweiten Beitrag...

Verschlüsselung und Erfassung von Bohrdaten in Niedersachsen

Michaela Dominik, Dr. Hans Joachim Heineke, Veranika Linke, Dr. Horst Preuß, Jan Sbresny & Melanie Witthöft
Bohrungen werden seit langer Zeit zur Gewinnung von Trinkwasser und Rohstoffen wie auch zur Erkundung des Untergrundes durchgeführt. Das im Zuge der Bohrungen geförderte Gestein wird beschrieben, und diese Informationen über den Untergrund stehen idealerweise dauerhaft zur Verfügung. Mit Einführung des Lagerstättengesetzes 1934 erhielten die Geologischen Dienste der Länder in Deutschland den gesetzlichen Auftrag der Sammlung und Bearbeitung von Ergebnissen aus der Erforschung des Untergrundes. Durch das Inkrafttreten des Geologiedatengesetzes im Juni 2020 wurde vorbenanntes...

Kohlenstoffreiche Böden auf Basis hochauflösender Bodendaten in Niedersachsen

Sina Schulz & Anja Waldeck
Moore und andere kohlenstoffreiche Böden haben einen bedeutenden Einfluss auf das Klima. Sie sind sowohl eine Senke für Kohlenstoff als auch eine Quelle für Treibhausgasimmissionen. Landnutzung und Bodenbearbeitung sowie Absenkung der Wasserstände auf diesen Standorten fördern die Freisetzung von klimawirksamen Gasen. Um die Kohlenstoffvorräte im Boden zu schützen und durch gezielte Maßnahmen mit dem Ziel des Klimaschutzes zu entwickeln, bedarf es der Kenntnis über die Verbreitung kohlenstoffreicher Böden. Deren landesweite Bestandsaufnahme wurde mit der „Karte...

Hydrogeologie der Schwindequelle im Landkreis Lüneburg

Eva González & Dr. Jörg Elbracht
Die Schwindequelle befindet sich in der Lüneburger Heide, nahe der Ortschaft Schwindebeck. Geologie und Hydrogeologie im Arbeitsgebiet sind geprägt durch die quartärzeitlichen Vereisungsperioden, aus denen u. a. mächtige glazifluviatile Sandablagerungen hervorgegangen sind, die ergiebige Grundwasserleiter darstellen. Vor allem auf Grund der starken Quellschüttung stellt die Schwindequelle eine Besonderheit im niedersächsischen Lockergesteinsgebiet dar, die mit Hilfe verschiedener Methoden geowissenschaftlich untersucht wurde. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, dass die Quellschüttung im langjährigen Mittel 50 l/s beträgt und...

Ermessensleitende Kriterien bei der Bearbeitung altlastbedingter Grundwassergefahren und -schäden

Bernhard Engeser
Bei Vorliegen einer schädlichen Bodenveränderung oder Altlast oder einer dadurch verursachten Gewässerverunreinigung besteht nach § 4 Abs. 3 BBodSchG eine Pflicht zur Durchführung von Sanierungsmaßnahmen. Nach § 9 Abs. 2 und § 10 Abs. 1 BBodSchG wird der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum bei der Anordnung von Maßnahmen eingeräumt. Mit Bezug auf diesen Ermessensspielraum werden in der vorliegenden Arbeitshilfe fachliche Kriterien abgeleitet, unter welchen Voraussetzungen bei altlastbedingten Grundwassergefahren oder ‑schäden auf Untersuchungs- oder Sanierungsmaßnahmen verzichtet werden...

Flächenverbrauch und Bodenversiegelung in Niedersachsen

Hans-Werner Basedow, Irmgard Bolze, Dr. Marion Gunreben, Philipp Jacob, Jan Sbresny, Thomas Schrage, Anja Steininger & Jürgen Weichselbaum
Die zunehmende Nutzung von Flächen als Siedlungs- und Verkehrsflächen und die damit zusammenhängende Versiegelung von Böden zählen zu den drängenden Problemen im Umweltschutz. Daten zum Flächenverbrauch und zur Bodenversiegelung sind für Niedersachsen aus der Auswertung von Satellitenbildern im Rahmen des EU-Projektes GSE Land erhoben worden. Diese Daten wurden den Bewertungen aus den Nutzungserhebungen der Katasterverwaltung gegenüber gestellt, mit dem Ziel, die Aussagegenauigkeit von Versiegelungsdaten hinsichtlich der räumlichen Auflösung zu verbessern. In einem abschließenden Kapitel werden...

Ermittlung der effektiven Durchwurzelungstiefe von Forststandorten

Farhad Raissi, Udo Müller & Henning Meesenburg
Da die Ableitung der effektiven Durchwurzelungstiefe (We) bei forstwirtschaftlich genutzten Böden noch nicht geregelt ist, kann die Beurteilung der Auswirkungen von Grundwasserabsenkungen auf Waldbestände nur unzureichend bewertet werden. Auf Grundlage einer Literaturrecherche wird hier ein Vorschlag zur Ableitung der effektiven Durchwurzelungs­tiefe in Abhängigkeit von Boden und Klima erarbeitet.

WP1, Cenozoic geothermal reservoirs in the northern onshore Dutch-German cross border region: Inventory report

Melanie Witthöft & Hans Doornenbal
In diesem Bericht werden die bestehenden nationalen 3D-Modelle in Niedersachsen und den Niederlanden miteinander in einem „Inventory Report“ verglichen, um die Harmonisierungskriterien für das neue NLS3D abzuleiten.

Leitfaden für die landbauliche Verwertung von Rübenerden

Dr. Jürgen Schneider, Dr. Karl Severin, Ulrich Göttlicher, Dr. Dieter Heinicke & A. Pellegrini
Bei der Verarbeitung von Zuckerrüben fallen ab­ge­rüttelte Rübenerde und Rübenwascherde an. In diesem Geofakt wird ein einheitliches und nachprüfbares Verfahren für Niedersachsen zur ordnungsgemäßen Rückführung der Rübenerden auf landwirtschaftliche Flächen beschrieben. Das Geofakt soll als Vollzugshilfe für alle Beteiligten (Bodenschutzbehörden, landwirtschaft­liche Fachbehörden, Abfallbehör­den, Zu­cker­fabriken, ggf. Baubehörden) bei der Verwer­tung der Erden in Niedersachsen dienen.

Grundwasseramplituden in Bodenlandschaften Niedersachsens

Ernst Gehrt & Dr. Farhad Raissi
Zur Absicherung der Angaben in den Generallegenden der Bodenkarten und der Kennwerttabellen in der Methodendatenbank wurden Bodenmerkmale aus der Profildatenbank des NIBIS® in Bezug auf die Grundwasseramplituden ausgewertet. In Abweichung von den heutigen Kennwerttabellen, die von konstanten Grundwasseramplituden ausgehen, zeigt die Auswertung bei einigen Bodenlandschaften und Bodensubstraten charakteristische Abweichungen. Die Ergebnisse werden zukünftig als Basis für die Grundwasserangaben in der Bodenkarte 1 : 50 000 von Niedersachsen (BK 50) und für die Auswertung des Bodenwasserhaushalts...

Registration Year

  • 2021
    81

Resource Types

  • Text
    81

Affiliations

  • Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
    79
  • Landwirtschaftskammer Niedersachsen
    11
  • Northwest German Forest Research Institute
    7
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
    4
  • Netherlands Organisation for Applied Scientific Research
    3
  • University of Göttingen
    3
  • Lower Saxony State Agency for Water Management, Coastal Protection and Nature Conservation
    2
  • Landesamt für Bergbau Energie und Geologie
    2
  • Forschungszentrum Jülich
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  • Leibniz University Hannover
    2