34 Works

High-Tech-Einsatz beim Vulkanmonitoring

Oliver Jorzik
Bei der Überwachung von Vulkanen kommen modernste Methoden zum Einsatz, um den Aktivitäten im Untergrund auf die Spur zu kommen. Durch Satellitenüberwachung aus dem Weltall können beispielsweise wertvolle Daten gewonnen werden, die sich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz auswerten lassen.

Vulkanismus und erzbildende Prozesse an Subduktionszonen

Philipp Brandl & Sven Petersen
An Inselbogenvulkanen können sich im Untergrund, nahe des entgasenden Magmas, Lagerstätten für ökonomisch interessante Metalle wie Kupfer, Molybdän oder Gold bilden.

Magmatismus in Sedimentbecken. Der Ursache vergangener Umweltkatastrophen auf der Spur

Christophe Galerne & Christian Berndt
Der Magmatismus in Sedimentbecken verursachte globale Massenaussterben und ist die engste Analogie zum heutigen anthropogenen Klimawandel. Das Studium dieser natürlichen Prozesse ist oft schwierig, da die Magma-Aufstiegssysteme mit kaum sichtbarer Oberflächenexpression verschüttet bleiben. Bei GEOMAR untersuchen wir diese Systeme mit Hilfe von marinen seismischen Daten und modernsten numerischen Modellen.

Hotspots und Inselketten

Stephan Homrighausen
Geschätzt mehr als 25 Millionen Vulkane bedecken den Meeresboden. Eine besondere Form des Vulkanismus findet sich inmitten von tektonischen Platten, wenn diese über Hotspots gleiten. Hier entstehen nach und nach bis zu tausende Kilometer lange Vulkanketten. Diese spezielle Form des Vulkanismus bietet nicht nur interessante Rohstoffvorkommen und wertvolle Ökosysteme, sondern sie beeinflussen auch die Ozeanzirkulation und damit das Klima.

Marine Supervulkane und deren Auswirkungen in der Erdgeschichte

Jörg Geldmacher, Reinhard Werner, Folkmar Hauff & Gabriele Uenzelmann-Neben
Millionen von Quadratkilometern im Meer sind bedeckt von gigantischen Lavaschichten. Sie sind das Resultat des Flutbasalt-Vulkanismus. Dabei entstand vulkanisches Gestein, welches auch zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre beitragen kann. Erdgeschichtlich führte dieser Vulkanismus jedoch immer wieder zum Massenaussterben von Arten.

Durch Überwachung das Risikopotential von Vulkangefahren erkennen

Oliver Jorzik
Auch wenn sich viele Vulkanausbrüche nach wie vor nicht hundertprozentig vorhersagen lassen, ein intensives Vulkan-Monitoring kann einen wesentlichen Beitrag leisten, um Gefährdungspotentiale besser zu erkennen und die Bevölkerung vor Ort zu schützen.

Manganknollen-Abbau gefährdet die Ökosysteme der Tiefsee

Felix Janßen, Tobias Reiner Vonnahme & Matthias Haeckel
Die Versorgung der globalen Wirtschaft mit Metallen für Hightech-Produkte könnte auch vom Tiefseebergbau abhängen. Das ist aber problematisch.

Gefährlicher Wasserdampf. Phreatische Eruptionen

Karen Strehlow
Bei phreatischen Eruptionen fehlen häufig warnende Vorzeichen. Der plötzliche Ausbruch des japanischen Vulkans Ontake im Herbst 2014 traf viele unvorbereitet.

Vulkanologen auf See. Detektivarbeit am Meeresgrund

Karen Strehlow
Die typischen Arbeitsgebiete eines Vulkanologen sind – mal abgesehen von seinem Schreibtisch – an sich die Flanken und Krater eines Vulkans. Die Vulkanologen des GEOMAR stachen trotzdem in See.

Registration Year

  • 2021
    11
  • 2020
    23

Resource Types

  • Text
    34

Affiliations

  • GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel
    34
  • Helmholtz Association of German Research Centres
    17
  • Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences
    8
  • Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research
    5
  • Helmholtz Centre for Environmental Research
    1
  • Institut de Physique du Globe de Paris
    1
  • Institut des Sciences de la Terre
    1
  • Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
    1
  • Max Planck Institute for Marine Microbiology
    1
  • Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
    1