11 Works

Die Vermessung des Meeresbodens

Anne-Cathrin Wölfl
Betrachtet man eine Weltkarte, scheint jeder Winkel der Erde lückenlos kartiert. Selbst der Meeresboden wirkt auf Karten so, als ob bekannt sei, wie seine Oberfläche in der Tiefe der Ozeane aussieht. Dabei ist nur ein Bruchteil davon bisher erforscht.

Towards common file formats and data standards for seafloor geodesy

Pierre Sakic, Valerie Ballu, Heidrun Kopp, Dietrich Lange & Jean-Yves Royer

Schweres Gerät auffahren. Nautilus Minerals und Japan auf dem Weg zum Tiefseebergbau. Interview

Sven Petersen
In Papua-Neuguinea versucht ein kanadisches Unternehmen, dem Meer wirtschaftlich Gold und Kupfer Meer abzuringen. Wie realistisch ist das Vorhaben? Was sind möglicherweise limitierende Faktoren? Wie weit ist die Technik bei anderen Akteuren wie Japan? Dazu GEOMAR-Experte Dr. Sven Petersen im Interview.

Mengen metallischer Rohstoffe. Was schlummert im Meer? Interview

Sven Petersen
Von welchen bekannten Mengen an Rohstoffen im Meer ist momentan die Rede? Wie fällt der Vergleich zum Land aus? Vermuten Experten im Meer überhaupt ein Rohstoffpotential, welches tatsächlich langfristig Alternativen bietet. Ein Überblick zum Stand des Wissens von Rohstoffvorkommen im Meer gibt Dr. Sven Petersen vom GEOMAR im Interview.

Nachhaltige Auswirkungen des Tiefseebergbaus

Matthias Haeckel
Die Technologie für ein umfassendes Umweltmonitoring in der Tiefsee ist vorhanden. Es gilt nun, die Arbeit der Internationalen Meeresbodenbehörde am 'Mining Code' zu unterstützen. Benötigt werden verlässliche Indikatoren für einen guten Umweltzustand und Grenzwerte zur Verhinderung von Umweltschäden.

Checkliste zur Unterstützung der Helmholtz-Zentren bei der Implementierung von Richtlinien für nachhaltige Forschungssoftware

Reinhard Messerschmidt, Heinz Pampel, Felix Bach, Wolfgang zu Castell, Michael Denker, Ants Finke, Bernadette Fritzsch, Martin Hammitzsch, Uwe Konrad, Yvonne Leifels, Christoph Möhl, Marco Nolden, Markus Scheinert, Tobias Schlauch, Thomas Schnicke & Dirk Steglich
Mit der voranschreitenden Digitalisierung von Forschung und Lehre steigt die Zahl an Software-Lösungen, die an wissenschaftlichen Einrichtungen entstehen und zur Erkenntnisgewinnung genutzt werden. Die – unter dem Stichwort Open Science geforderte – Zugänglichkeit und Nachnutzung von wissenschaftlichen Ergebnissen kann in vielen Fachgebieten nur sichergestellt werden, wenn neben Forschungsdaten auch Programmcode offen zugänglich gemacht wird. Die vorliegende Handreichung richtet sich an Entscheider*innen in den Helmholtz-Zentren, die sich mit der Implementierung von Richtlinien für nachhaltige Forschungssoftware befassen....

Strategien zur Renaturierung von Abbaugebieten

Felix Janssen, Thomas Soltwedel & Matthias Haeckel
Mehr als 100.000 verschiedene Arten in den Ozeanen sind mittlerweile bekannt, die biologische Vielfalt ist jedoch noch weit größer und viele Arten noch nicht entdeckt. Gerade in der Tiefsee stößt man bei jeder Probenentnahme auf weitere unbekannte Arten. Belastbare Aussagen zu einer potentiellen Wiederbesiedelung abgebauter und gestörter Flächen können nur auf der Basis intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen getroffen werden.

Regeln für den Abbau. Die Verfassung der Meere und die Internationale Meeresbodenbehörde IMB. Interview

Sven Petersen
Ein tragfähiges internationales Regelwerk, noch bevor der Run auf einen Rohstoff beginnt? Dies wäre ein Novum in der Menschheit. Die ‚United Nations Convention on the Law of the Sea‘ hat sich genau das zum Ziel gesetzt. Sie beschreibt die Hohe See mit ihren Ressourcen als gemeinsames Erbe der Menschheit. Über die Nutzung der Rohstoffe am Meeresboden wacht die Internationale Meeres­boden­behörde der Vereinten Nationen (IMB). Sie ist für alle mineralischen Ressourcen am Meeresboden zuständig. Wie funktioniert...

Wirtschaftlich interessante Gebiete, wo suchen?

Sven Petersen
Manganknollen im östlichen Pazifik, kobaltreiche Eisen-Mangan-Krusten an Vulkanhängen, Massivsulfide an Spreizungszonen – in der Tiefsee gibt es unterschiedliche Gebiete, die sich für den Rohstoffabbau eignen. Manche gehören zu den ältesten Ozeangebieten der Welt. Andere hingegen sind geologisch sehr jung.

Crust and upper mantle structure of the Ligurian Sea revealed by ambient noise tomography and receiver function analysis

Felix Noah Wolf , Dietrich Lange , Heidrun Kopp , Anke Dannowski , Ingo Grevemeyer , Wayne Crawford , Martin Thorwart , Anne Paul &
GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel, Germany (1); Kiel University (2); Institut de physique du globe de Paris, Paris, France (3); ISTerre - Institut des Sciences de la Terre, Grenoble, France (4); AlpArray Working Group: http://www.alparray.ethz.ch (5);

The Liguro-Provencal-basin was formed as a back-arc basin of the retreating Calabrian-Apennines subduction zone during the Oligocene and Miocene. The resulting rotation of the Corsica-Sardinia block is associated with rifting, shaping the Ligurian Sea. It...

Abbau- und Managementstrategien

Felix Janssen, Thomas Soltwedel & Matthias Haeckel
Momentan wird erwartet, dass Schädigungen durch den Abbau reduziert werden können, wenn gestörte Flächen durch ungestörte Areale unterbrochen sind. Es besteht jedoch noch umfassender Forschungsbedarf, um wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zu geeigneten Abbaustrategien zu geben. Es kann gegenwärtig noch nicht vorhergesagt werden, inwieweit diese geeignet sind, durch Tiefseebergbau verursachte Umweltfolgen abzumildern und irreversible Schädigungen abzuwenden.

Registration Year

  • 2021
    11

Resource Types

  • Text
    11

Affiliations

  • GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel
    11
  • Helmholtz Association of German Research Centres
    9
  • Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research
    3
  • Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences
    2
  • Helmholtz Centre for Environmental Research
    1
  • Institut de Physique du Globe de Paris
    1
  • Institut des Sciences de la Terre
    1
  • Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
    1
  • Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
    1
  • French National Centre for Scientific Research
    1