8 Works

Open Science Factsheet No. 4: based on the 59th online seminar: Research Data Management – a biodiverse MOSAiC

Frank Oliver Glöckner, Antonia Schrader, Nina Leonie Weisweiler & Lea Maria Ferguson

Strategien zur Renaturierung von Abbaugebieten

Felix Janssen, Thomas Soltwedel & Matthias Haeckel
Mehr als 100.000 verschiedene Arten in den Ozeanen sind mittlerweile bekannt, die biologische Vielfalt ist jedoch noch weit größer und viele Arten noch nicht entdeckt. Gerade in der Tiefsee stößt man bei jeder Probenentnahme auf weitere unbekannte Arten. Belastbare Aussagen zu einer potentiellen Wiederbesiedelung abgebauter und gestörter Flächen können nur auf der Basis intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen getroffen werden.

Abbau- und Managementstrategien

Felix Janssen, Thomas Soltwedel & Matthias Haeckel
Momentan wird erwartet, dass Schädigungen durch den Abbau reduziert werden können, wenn gestörte Flächen durch ungestörte Areale unterbrochen sind. Es besteht jedoch noch umfassender Forschungsbedarf, um wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zu geeigneten Abbaustrategien zu geben. Es kann gegenwärtig noch nicht vorhergesagt werden, inwieweit diese geeignet sind, durch Tiefseebergbau verursachte Umweltfolgen abzumildern und irreversible Schädigungen abzuwenden.

Baseline-Studien für die Erkundungsgebiete. Wie tief reicht der Sauerstoff, was sind die Sedimentationsraten?

Sabine Kasten
Ohne die Kenntnisse der Sedimentationsbedingungen sowie der ökologischen und geochemischen Zustände in der Tiefsee können die Auswirkungen zukünftiger menschlicher Eingriffe in die Tiefsee nicht ermittelt werden. Insbesondere die Clarion-Clipperton Zone (CCZ) im äquatorialen Pazifik ist für den Manganknollen-Abbau potentiell interessant und Gegenstand der Untersuchungen.

Checkliste zur Unterstützung der Helmholtz-Zentren bei der Implementierung von Richtlinien für nachhaltige Forschungssoftware

Reinhard Messerschmidt, Heinz Pampel, Felix Bach, Wolfgang zu Castell, Michael Denker, Ants Finke, Bernadette Fritzsch, Martin Hammitzsch, Uwe Konrad, Yvonne Leifels, Christoph Möhl, Marco Nolden, Markus Scheinert, Tobias Schlauch, Thomas Schnicke & Dirk Steglich
Mit der voranschreitenden Digitalisierung von Forschung und Lehre steigt die Zahl an Software-Lösungen, die an wissenschaftlichen Einrichtungen entstehen und zur Erkenntnisgewinnung genutzt werden. Die – unter dem Stichwort Open Science geforderte – Zugänglichkeit und Nachnutzung von wissenschaftlichen Ergebnissen kann in vielen Fachgebieten nur sichergestellt werden, wenn neben Forschungsdaten auch Programmcode offen zugänglich gemacht wird. Die vorliegende Handreichung richtet sich an Entscheider*innen in den Helmholtz-Zentren, die sich mit der Implementierung von Richtlinien für nachhaltige Forschungssoftware befassen....

Spuren der Industrialisierung und des Klimawandels in Sibirischen Seen

Stuart Vyse, Boris K. Biskaborn & Bernhard Diekmann
Die Industrialisierung der Nordhemisphäre führte zur Verschmutzung und Erwärmung natürlicher Ökosysteme. Bei vielen abgelegenen sibirischen Seen lassen sich weitgehende Folgen für ihre Rollen als Süßwasserressourcen und ökologische Refugien feststellen.

Wie gefährdet ist Bali? Tsunami-Simulationen für Indonesien

Antonia Immerz & Natalja Rakowsky
Das Alfred-Wegener-Institut macht eine interaktive Tsunami-Karte öffentlich zugänglich – für Medien und Fachkräfte vor Ort sowie Indonesien-Reisende.

Helmholtz Open Science Briefing: Helmholtz in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI): Report des Helmholtz Open Science Forums

Nina Leonie Weisweiler, Roland Bertelmann, Peter Braesicke, Torsten Bronger, Constanze Curdt, Frank Oliver Glöckner, Sven Rank, Oliver Stegle, York Sure-Vetter & Nicolas Villacorta
Mit der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) verfolgen Bund und Länder das Ziel, Datenbestände aus der Forschung für das deutsche Wissenschaftssystem nach den FAIR-Prinzipien systematisch zu erschließen, damit diese für Dritte besser zugänglich gemacht werden. Die NFDI wird als Netzwerk von Konsortien über einen Zeitraum von drei Jahren ab 2020 in drei aufeinanderfolgenden Förderphasen aufgebaut. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Abdeckung disziplinübergreifender Querschnittsthemen. Zur Förderung des Dialogs zur NFDI in der Helmholtz-Gemeinschaft veranstaltete das Helmholtz...

Registration Year

  • 2021
    8

Resource Types

  • Text
    8

Affiliations

  • Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research
    8
  • Helmholtz Association of German Research Centres
    7
  • GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel
    3
  • Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences
    3
  • Forschungszentrum Jülich
    2
  • German Cancer Research Center
    2
  • Karlsruhe Institute of Technology
    2
  • Helmholtz Centre for Environmental Research
    1
  • Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
    1
  • Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
    1